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| Weinmeisterhöhe,
Berlin-Spandau |
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| Stadt
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Berlin,
Bezirk Spandau |
| Adresse
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Weinmeisterhornweg
170- 178 |
| Anfahrt
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U-/S-Bahn
bis Rathaus Spandau, von dort Bus 135 nach Süden, 3 km
bis "Weinmeisterhornweg"; 200 m vom Null-Energieheizhaus |
| Lage
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südwestlicher
Stadtrand von Berlin-Spandau; zur Bauzeit wie heute peripher
zur Innenstadt Berlins. |
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oben |
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Projekt: |
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| Bauzeit
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Wettbewerb
1989, Bezug Anfang 1994 |
| Architekt
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Wettbewerbsgewinner:
Prof. Schreck, Hillmann, Nagel, Dürr, Güldenberg
(andere Angabe nach # 35: Architekt ist Büro IBUS) |
| Gartenarchitekt
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Prof.
Dr. Klaus Neumann, Prof. Jürgen Hoffmann |
| Bauherr
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GSW
Gesellschaft für Sozialen Wohnungsbau, Berlin |
| Größe
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1
Hektar |
| Wohneinheiten
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60
WE |
| Wohnungstyp
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Geschoßwohnungen,
Reihenhäuser (Split-Level) |
| Allgemein:
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| Projektentwicklung
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"Entwurf
einer Wohnanlage im sozialen Wohnungsbau als zukünftiger
'ökologischer Standard' " (Zitat aus # 28) |
| Öko-Politik
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Vom
damaligen SPD-Senat quasi als Standard für zukünftigen
Siedlungsbau geplant, sind die mit dieser Wohnanlage erreichten
Eregbnisse infolge der deutschen Einheit nicht weiter verfolgt
worden (Kostengründe). |
| Besonderheiten
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Träger
Wohnungsbaugesellschaft, sozialer, geförderter
Wohnungsbau; Bewohner nicht Eigentümer, sondern Mieter.
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oben |
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| Städtebau,
Architektur: |
| Städtebau
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Lückenschließung
auf freiem Grundstück. Die Südwestorientierung der
Gebäude (Solararchitektur) und die Tiefe des Grundstücks
(ca. 55 m, bei 190 m Länge entlang der Straße)
führt dazu, dass durch die vordere Reihe hindurch hinten
eine weitere Gebäudereihe erschlossen werden
muss. Städtebaulich unaufgeregte Zeile entlang entlang
der Straße, die sich in das Umfeld aus Reihenhäusern,
Geschosswohnungsbau, Einfamilienhäusern einfügt;
auf der Rückseite der Anlage eine Kleingartenanlage.
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| Architektur
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Entlang der Straße dreigeschossige, mehrfach unterbrochene
Zeile; die einzelnen Baukörper werden z.T. mit Wintergärten
verbunden. An der Rückseite der vorderen Zeile wird deutlich,
dass die Häuser in Wirklichkeit (zum Teil) "Split-Level-Grundrisse"
aufweisen (versetzte Geschosse). Ein Teil der Gebäude,
nämlich die in der Gestaltung abgesetzten Kopfbauten,
sind auch keine Reihenhäuser, sondern Geschosswohnungen,
wobei die Wohnungen im 2. Stock durch eine Aussentreppe erschlossen
sind. Die Erdgeschoßwohnungen sind behindertengerecht
Die Häuser der zweiten Reihe sind etwas niedriger. Eingänge
grundsätzlich an Nordseite oder an Durchgängen,
daher umfangreiche Wege und Treppen erforderlich. |
| Materialien
Bau |
Konventionell,
Mauerwerk, verputzt; die Obergeschosse sind mit Gipskartonplatten
verschalt. Auf den Satteldächern mit ca. 35º Neigung
extensive Dachbegrünung (Sedum), auf den abgesetzten
Kopfbauten dagegen normale Dachdeckung (Betonformstein, dachziegel-ähnlich)
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| ÖkoAspekte
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Auf
den Südwestseiten der Häuser sind in den Obergeschossen
große Wandflächen-Solarkollektoren angebracht.
[Wertung: auch architektonisch sehr ansprechend gelöst]
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oben |
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nach oben
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| in
der Nähe |
Die
Altstadt Spandau bietet das Bild des historischen Stadtkerns
einer planmäßig angelegten Stadt der deutschen Ostkolonisation
(vor ca. 800 Jahren) mit schachbrett-artigem Stadtgrundriss. Nordöstlich
der Altstadt liegt die sehenswerte Zitadelle Spandau, 1560- 1590
nach der damaligen Festungsbaukunst angelegt. Nördlich der
Altstadt und der Zitadelle liegt auf beiden Seiten der Havel ("Spandauer
See") und mit Brücken untereinander verbunden die seit 1995
entwickelte "Wasserstadt Oberhavel", eines von zwei großen
Wohnbauprojekten am Wasser in Berlin. |
| Tourismus
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Wer
etwas Zeit hat, kann von der gleichen Bushaltestelle auch mit dem
Bus 638 nach Potsdam fahren. Von der Haltestelle "Am Pfingstberg"
erreicht man (20 Minuten zu Fuß) das Schloss Cecilienhof,
wo die Potsdamer Konferenz 1945 (Stalin, Truman, Attlee) u.a. auch
Beschlüsse zur Teilung Koreas fasste (Besichtigung 1/2 h Stunde).
Die Schlösserlandschaft von Potsdam ist von der UNESCO
als Weltkulturerbe geschützt und bietet für mehrere Tage
Sehenswürdigkeiten. In Potsdam größtes Siedlungsprojekt
seit 1990: Kirchsteigfeld, im Südosten der Stadt. |
| Tourismus
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Berlin
ist mit 3,2 Millionen Einwohner die größte Stadt Deutschlands.
Heute noch städtebaulich bedeutsam sind vor allem die
1920- 1933 gebauten Siedlungen mit ihrem hohen Maß an
Wohnqualität; sehenswert hier vor allem "Onkel-Toms-Hütte"
(U-Bahnlinie 1) und "Hufeisensiedlung" (U-Bahnlinie 7, Stationen
Blaschkoallee und Parchimer Allee), die als UNESCO-Weltkulturerbe
gelten. Die "architektonischen Highlights" des neuen, wiedervereinigten
Berlin, vor allem gefeiert der Potsdamer Platz mit seinen Hochhäusern,
entlocken Koreanern, Japanern oder Chinesen gewöhnlich nicht
einmal ein Gähnen. Touristisches "Muss": Brandenburger Tor,
Mauer, und beim Reichstag auf die Kuppel. |
| Architekturführer
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Martin
Wörner, Doris Möllenschott, Karl-Heinz Hüter: Architekturführer
Berlin. Dietrich Reimer Verlag, Berlin. Auch in Englisch erhältlich.
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| Homepage
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www.berlin.de
(auch Englisch) |
| Quelle:
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#1,
# 28 |
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Druckversionen:
Lageskizzen
Fotos
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Quelle
(Mit freundlicher Genehmigung):
Hartl, Johann/Lee, Eun-Heui: Ökosiedlungen in Deutschland. Ein Reiseführer
zu realisierten, ökologisch-orientierten Wohnsiedlungen in Deutschland
1980- 2002. Berlin/Seoul, 2003. Deutsche CD-Ausgabe, Ottobrunn 2004 |