Berliner Projekte, gif 11 kB

Stadtlage, gif 5 kB KB

Anfahrt, gif 13 KB

Lageplan, gif 11 KB

Lageplan, aus # 28, gif 2186 kB

Isometrie, aus # 28, gif 1855 kB

Schnitt, aus # 28, gif 1828 kB

Wasserstadt Spandau-Oberhavel (Projektbereiche farbig); links unten die Zitadelle, gif 1300 kB

Eingang 170c: 2 Wohnungen je Türe, d.h. zusammen 4 WE, Blick nach W, Bild BSpa951, jpg 253 kB

Zeile am Weinmeisterhornweg 170-172, Straßenseite, nach NW, Bild BSpa939 ,jpg 392 kB

Weinmeisterweg 170 frontal, nach NNO,Bild BSpa941 ,jpg 392 kB

Fassadendetail mit Solarpaneelen seitlich, Blick nach NO,Bild BSpa942 ,jpg 842 kB Fassadendetail mit Solarpaneelen seitlich, Blick nach NO,Bild BSpa953 ,jpg 365 kB Häuser in zweiter Reihe, Weinmeisterhornweg 178 B, nach NW, Bild BSpa947 ,jpg 447 kB

Weinmeisterweg 178 B/A, Häuser in zweiter Reihe, nach N,Bild BSpa948 ,jpg 416 kB

Häuser in zweiter Reihe, Weinmeisterhornweg 172 A/B, nach NNW, Bild BSpa949 ,jpg 436 kB

Weinmeisterweg 172 A/B, Häuser in zweiter Reihe, nach NNW,Bild BSpa950 ,jpg 472 kB

Zeile am Weinmeisterhornweg, Nordende, Straßenseite, Tiefgarageneinfahrt, Bild BSpa943 ,jpg 410 kB

 


Weinmeisterhöhe, Berlin-Spandau

 

Stadt Berlin, Bezirk Spandau
Adresse Weinmeisterhornweg 170- 178
Anfahrt U-/S-Bahn bis Rathaus Spandau, von dort Bus 135 nach Süden, 3 km bis "Weinmeisterhornweg"; 200 m vom Null-Energieheizhaus
Lage südwestlicher Stadtrand von Berlin-Spandau; zur Bauzeit wie heute peripher zur Innenstadt Berlins.
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Projekt:
Bauzeit Wettbewerb 1989, Bezug Anfang 1994
Architekt Wettbewerbsgewinner: Prof. Schreck, Hillmann, Nagel, Dürr, Güldenberg (andere Angabe nach # 35: Architekt ist Büro IBUS)
Gartenarchitekt Prof. Dr. Klaus Neumann, Prof. Jürgen Hoffmann
Bauherr GSW Gesellschaft für Sozialen Wohnungsbau, Berlin
Größe 1 Hektar
Wohneinheiten 60 WE
Wohnungstyp Geschoßwohnungen, Reihenhäuser (Split-Level)
Allgemein:
Projektentwicklung "Entwurf einer Wohnanlage im sozialen Wohnungs­bau als zukünftiger 'ökologischer Standard' " (Zitat aus # 28)
Öko-Politik Vom damaligen SPD-Senat quasi als Standard für zukünftigen Siedlungsbau geplant, sind die mit dieser Wohnanlage erreichten Eregbnisse infolge der deutschen Einheit nicht weiter verfolgt worden (Kostengründe).
Besonderheiten Träger Wohnungsbaugesellschaft, sozialer, geför­der­ter Wohnungsbau; Bewohner nicht Eigentümer, sondern Mieter.
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Städtebau, Architektur:
Städtebau Lückenschließung auf freiem Grundstück. Die Südwestorientierung der Gebäude (Solararchitektur) und die Tiefe des Grundstücks (ca. 55 m, bei 190 m Länge entlang der Straße) führt dazu, dass durch die vordere Reihe hindurch hinten eine weitere Gebäu­de­reihe erschlossen werden muss. Städtebaulich unaufgeregte Zeile entlang entlang der Straße, die sich in das Umfeld aus Reihen­häusern, Geschoss­wohnungsbau, Einfamilien­häusern einfügt; auf der Rückseite der Anlage eine Kleingartenanlage.
Architektur Entlang der Straße dreigeschossige, mehrfach unter­brochene Zeile; die einzelnen Baukörper werden z.T. mit Wintergärten verbunden. An der Rückseite der vorderen Zeile wird deutlich, dass die Häuser in Wirklichkeit (zum Teil) "Split-Level-Grundrisse" auf­wei­sen (versetzte Geschosse). Ein Teil der Gebäude, nämlich die in der Gestaltung abgesetzten Kopfbau­ten, sind auch keine Reihenhäuser, sondern Geschoss­wohnungen, wobei die Wohnungen im 2. Stock durch eine Aussentreppe erschlossen sind. Die Erdgeschoßwohnungen sind behindertengerecht
Die Häuser der zweiten Reihe sind etwas niedriger. Eingänge grundsätzlich an Nordseite oder an Durchgängen, daher umfangreiche Wege und Treppen erforderlich.
Materialien Bau Konventionell, Mauerwerk, verputzt; die Obergeschosse sind mit Gipskartonplatten verschalt. Auf den Satteldächern mit ca. 35º Neigung exten­sive Dachbegrünung (Sedum), auf den abgesetzten Kopfbauten dagegen normale Dachdeckung (Betonformstein, dachziegel-ähnlich)
ÖkoAspekte Auf den Südwestseiten der Häuser sind in den Ober­geschossen große Wandflächen-Solarkollektoren angebracht. [Wertung: auch architektonisch sehr ansprechend gelöst]
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Verbindungsbau W. 178/ 176, nach NNO, Bild BSpa946 ,jpg 444 kB Weinmeisterweg 170 frontal, nach NNO,Bild BSpa944 ,jpg 400 kB Weinmeisterhornweg 178-176, Straßenseite, nach NNW, Bild BSpa945 ,jpg 380 kB

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in der Nähe Die Altstadt Spandau bietet das Bild des histori­schen Stadtkerns einer planmäßig angelegten Stadt der deutschen Ostkolonisation (vor ca. 800 Jahren) mit schachbrett-artigem Stadtgrundriss. Nordöstlich der Altstadt liegt die sehenswerte Zitadelle Spandau, 1560- 1590 nach der damaligen Festungsbaukunst angelegt. Nördlich der Altstadt und der Zitadelle liegt auf beiden Seiten der Havel ("Spandauer See") und mit Brücken untereinander verbunden die seit 1995 entwickelte "Wasserstadt Oberhavel", eines von zwei großen Wohnbau­projekten am Wasser in Berlin.
Tourismus Wer etwas Zeit hat, kann von der gleichen Bushaltestelle auch mit dem Bus 638 nach Potsdam fahren. Von der Haltestelle "Am Pfingstberg" erreicht man (20 Minuten zu Fuß) das Schloss Cecilienhof, wo die Potsdamer Konferenz 1945 (Stalin, Truman, Attlee) u.a. auch Beschlüsse zur Teilung Koreas fasste (Besichtigung 1/2 h Stunde). Die Schlösser­land­schaft von Potsdam ist von der UNESCO als Weltkulturerbe geschützt und bietet für mehrere Tage Sehenswürdigkeiten. In Potsdam größtes Siedlungs­projekt seit 1990: Kirchsteigfeld, im Südosten der Stadt.
Tourismus Berlin ist mit 3,2 Millionen Einwohner die größte Stadt Deutschlands. Heute noch städtebaulich be­deutsam sind vor allem die 1920- 1933 gebau­ten Siedlungen mit ihrem hohen Maß an Wohnqualität; sehenswert hier vor allem "Onkel-Toms-Hütte" (U-Bahnlinie 1) und "Hufeisensiedlung" (U-Bahnlinie 7, Stationen Blaschkoallee und Parchimer Allee), die als UNESCO-Weltkulturerbe gelten. Die "architekto­nischen Highlights" des neuen, wiedervereinigten Berlin, vor allem gefeiert der Potsdamer Platz mit seinen Hochhäusern, entlocken Koreanern, Japanern oder Chinesen gewöhnlich nicht einmal ein Gähnen. Touristisches "Muss": Brandenburger Tor, Mauer, und beim Reichstag auf die Kuppel.
Architekturführer Martin Wörner, Doris Möllenschott, Karl-Heinz Hüter: Architekturführer Berlin. Dietrich Reimer Verlag, Berlin. Auch in Englisch erhältlich.
Homepage www.berlin.de (auch Englisch)
Quelle: #1, # 28
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