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| Schafbrühl,
Tübingen |
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Stadt
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Tübingen
Land Baden-Württemberg |
| Adresse
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Berliner
Ring 47 a / Waldhäuser Straße |
| Anfahrt
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mehrere
Buslinien vom Bahnhof/ aus der Innenstadt nach "Waldhäuser-Ost"/
Berliner Ring |
| Lage
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Stadtteil
Waldhäuser Ost (komplexe Großsiedlung der
60er-/70er Jahre), an leicht nach Süden abfallendem
Hang; namensgebend die westlich angrenzende Landwirtschaftsfläche
"Schafbrühl" südlich des alten Dorfes Waldhaus
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oben |
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Projekt: |
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| Bauzeit
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Bezug
1984 (nach # 39: Bezug Mai- Dezember 1985) |
| Architekt
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Joachim
Eble, Sambeth, Oed, Häfele (# 1) |
| Gartenarchitekt
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Freiraumgestaltung
nach H. Kügelhaus (# 1);
Landschaftsplanung: Christoph Harms, Tübingen;
Geobiologie: Rudi Müller, Pforzheim (# 39) |
| Bauherr
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Karlsruher
Lebensversicherung AG, Karlsruhe (# 30) |
| Größe
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ca.
1,4 Hektar |
| Wohneinheiten
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120
WE |
| Wohnungstyp
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Geschoßwohnungsbau
und Reihenhäuser |
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| Projektentwicklung
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kommerzielles,
auf langfristige Rendite gerichtetes Anlageprojekt des Bauherrn,
einer Lebensversicherung; Bewohner sind nur Mieter |
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oben |
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| Städtebau,
Architektur: |
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| Städtebau
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Am
Rand der Großsiedlung "Waldhäuser" aus den 60er/70er-Jahren,
die durch Punkthochhäuser dominiert wird, liegt an einem
leicht abfallenden Angang die Siedlung Schafbrühl. Entsprechend
der Dichte im Umfeld ist auch diese Siedlung sehr kompakt
und dicht bebaut (nach # 1: GFZ 0,9); daher zum Teil 3-geschossige
Geschoßwohnungsbauten mit ausgebautem Dachgeschoß
(4. Geschoß), bzw. zweigeschossige Reihenhäuser
mit ausgebautem Dachgeschoß (3. Geschoß). Die
Schafbrühl liegt zwischen einer Zufahrtsstraße
nach "Waldhäuser" und dem Berliner Ring, der Haupterschließung
des Stadtteils. Daher wenden sich die Häuser von Schafbrühl
nach innen auf die drei, von den neun Hauptbaukörpern
gebildeten Höfen, bzw. nach Süden mit Blick über
die Tallandschaft. Im Inneren der Siedlung entsteht ein aus
Kleinstädten des Mittelalters vertrautes, anheimelndes
Stadtbild einer organisch gewachsenen Stadt mit reizvollen
Perspektiven. An einem Platz am Siedlungshauptzugang liegt
ein Gemischtwarenladen. |
| Architektur
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Geschoßwohnungsbau,
Reihenhäuser mit traufständigem, steilen Satteldach;
ein Laubenganghaus mit offenem Laubengang;
Balkone, Wintergarten, Schleppdachgauben, Rundgauben; |
| Materialien
Bau |
Putzbauten,
Giebel im Dachbereich gelegentlich verbrettert; Anstriche
in Naturfarben (Keim'sche Mineralfarben); im inneren Holzdecken
und Anwendung baubiologischer Methoden;
Ziegeldach |
| Abwasser
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Regenwasser
wird in Teich im oberen Hof gesammelt und für einen Bachlauf
innerhalb der Siedlung benutzt;
Abwasser aus den Haushalten auf Wunsch des Investors konventionell
(nach # 46) |
| Öko-Aspekte
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passive
Energienutzung |
| nach
oben |
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| Freiraum: |
| Vorgarten
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nicht
ausgeprägt, da eher kleinstädtisches Raumbild |
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| Garten
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kleine
Gärten, über überwiegend Eindruck einer allgemeinen,
undifferenzierten Naturlandschaft am Hang; starke Baumentwicklung
in der gesamten Siedlung |
| Spielplatz
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an
Südwestecke der Siedlung; außerdem Spielmöglichkeiten
am Bachlauf (Wasserspielplatz) |
| Stellplätze
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am
Rand der Siedlung, vor allem auch Parkpalette, mit Terrasse
überdeckt, am Südrand der Siedlung; inneres verkehrsfrei
|
| Straße
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nur
Zufahrt zur Parkpalette; sonst nur Fußwege, überwiegend
wassergebundene Decke |
| Öko-Aspekte
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naturnahe
Freiraumgestaltung; die in den Zeitschriften von 1987/ 1990
abgebildeten Höfe zwischen den Häusern sind inzwischen
so zugewuchert, dass man diese Höfe nicht mehr so erkennt
! |
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| Internet
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www.tuebingen.de
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| Quelle
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#1,
# 38, # 39 |
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Druckversionen: Fotos
Quelle Text und Bilder (mit freundlicher Genehmigung):
Hartl, Johann/Lee, Eun-Heui: Ökosiedlungen in Deutschland.
Ein Reiseführer zu realisierten, ökologisch-orientierten
Wohnsiedlungen in Deutschland 1980- 2002. Berlin/Seoul, 2003.
Deutsche CD-Ausgabe, Ottobrunn 2004
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