Stadt
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Hannover,
Stadtteil Bothfeld
Land Niedersachsen |
| Adresse
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Im
Wiesenkampe |
| Anfahrt
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vom
Hauptbahnhof Straßenbahn 3, 7, 9 ca. 5 km bis
"Gehaplatz"; von da zu Fuß oder Bus 631 bis "Laher
Kirchweg" |
| Lage
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nordöstlicher
Stadtrand Hannover, Übergang zwischen Hochhaus-Siedlung
und Landschaftsraum; benachbart die Waldorf-Schule in
ähnlicher Bauweise |
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oben |
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Projekt: |
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| Bauzeit
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ab
Oktober 1983; Bezug ab April 1984 (# 17); 1984/1985
(# 18) |
| Architekt
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Hermann
Boockhoff, Helmut Rentrop, Hannover (# 17) |
| Gartenarchitekt
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?
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| Bauherr
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Bewohnergruppe,
organisiert als GbR (# 18) |
| Größe
ha |
2,6
Hektar incl. Straße (eigene Luftbildauswertung)
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| Wohneinheiten
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69
WE (# 1, # 31) (nach # 30 potentiell weitere 28 in den
Hinterhäusern; gemeint sind vermutlich Abtrennungen
als Einliegerwohnung. Der Bearbeiter; nach # 30 Hinterhäuser
z.T. vermietet) |
| Wohnungstyp
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69
Reihen- und Gartenhofhäuser (# 31), Nutzungsflexiblität
der Gartenhofhäuser (Hinterhäuser) |
| Anmerkungen
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zur
Bauzeit aufsehenerregendes Öko-Projekt
mit Grasdächern nach System Minke; auch wegen ihrer
Größe eine beeindruckende Anlage.
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| Allgemein:
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| Projektentwicklung
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Ausgangspunkt
war der Bau der östlich gelegenen Freien Waldorf-Schule;
einige der dort Beteiligten wollten in der Nähe
selbst bauen ("Einheit von Leben- Lernen- Arbeiten"),
und es kam schnell zu einer Bauherrengemeinschaft von
69 Bauherren. Der Architekt der Waldorfschule, Rentrop,
und der bisherige Leiter für "Sonderplanung"
im Stadtplanungsamt, Boockhoff, bildeten ein Büro
und begannen einen intensiven Bewohner-Prozess für
dieses Projekt. Wegen der von den Bewohnern angestrebten
"Selbsthilfe" (Mitarbeit am Bau) wurden drei "Selbsthilfelehrer"
engagiert, die Gebrauchsanleitungen ausarbeiteten
und praktische Hilfestellung gaben. (# 31) |
| Öko-Politik
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"Eine
der frühesten und größten Eigenheimsiedlungen
des ökologischen Bauens, ökologisches Konzept
mit sparsamem Technikeinsatz" (# 30, Anhang); |
| Besonderheiten
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Baukosten
1000 Euro / qm Wohnfläche (# 18) [Baukosten 1985,
in Euro umgerechnet; ohne Berücksichtigung Inflation;
der Bearbeiter]
Eigenbauleistung der Bewohner 15 % der reinen Baukosten
(# 18).
Gesamtbaukosten 930 Euro / qm Nettogeschossfläche
(# 31) |
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| Städtebau,
Architektur: |
| Städtebau
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Die
Siedlung wird erschlossen von einer leicht versetzten
Straße in Ost-West-Richtung, von der nach beiden
Seiten, Süden und Norden, Wohngassen mit je 9-
11 Häusern abgehen. Die Hauszeilen sind Ost-West-
orientiert; das spektakuläre, auch von der Straße
zu sehen, ist die üppige Grasdachlandschaft, die
einen leicht hügeligen Charakter annimmt.
GFZ : 0,7 (# 18) |
| Architektur
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Reihenhäuser
(7- 8 m breit) und Gartenhofhäuser (ca 10 m breit),
Wohnflächen von 60- 220 qm (# 17)
keine Keller, stattdessen Abstellräume im Eingangsbereich
und Schrankräume im inneren der Wohnungen (# 31)
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| Materialien
Bau |
gemauerte
Schotten (Ziegel) als Trennwände zwischen den Häusern,
vorfabriziertes Holztafelwerk für die Außenwände
und innen; Giebelaussenwände zusätzlich verklinkert,
da die Ziegelsteine der Mauern nicht frostsicher sind
- billige Produktion aus der damaligen DDR ! (# 31)
Grasdach
Verzicht auf Unterkellerung |
| Technik
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alle
Leitungen (Wasser, Abwasser, Strom, Telefon, Heizungsstränge)
verlaufen in Kanälen durch die Hauszeilen; Erschließungswege
daher ohne darunterliegende Leitungen, sie können
daher "auf billige und ökologische Weise gestaltet
werden, ohne Asphalt, ohne Pflästerung, ohne Entwässerung:
'sparsam, frei und grün' ". (# 18) |
| ÖkoAspekte
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Gründach,
passive Solargewinnung in den Wintergärten
Verringerung aller Erschließungsflächen (Feuerwehr,
Müllabfuhr, Stellplätze) |
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| Freiraum: |
| Vorgarten
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geringe
Tiefe |
| Garten
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zum
Teil Gartenhofhäuser mit kleinen Gärten, sowie
kleine Reihenhausgärten |
| Stellplätze
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an
der Erschließungsstraße, z.T. Carports/
Garagen |
| Straße
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wegen
der Zufahrtsfunktion zum Waldorf-Kindergarten stark
befahren, daher ausgebaut, aber zur Verkehrsberuhigung
verschwenkt |
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| In
der Nähe: |
ca.
2 km westlich liegt an der Straße "Kugelfangtrift",
beidseitig der Nebenstraße "Hägewiesen" der
Oeko-Technik-Park, wo von 6 verschiedenen Institutionen
Einzelemente ökologischer Siedlungen erprobt werden.
Info: www.oeko-technik-park.de (siehe auch Abbildung
ganz unten) |
| Tourismus
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Hannover
wurde im 2. Weltkrieg stark zerstört und hat wenig
historische Bausubstanz, aber auch wenig qualitätvolle
neue Architektur zu bieten. Eine Besichtigung zumindest
bei gutem Wetter wert sind die zur EXPO 2000 wieder
hergerichteten Herrenhäuser Gärten im Nordwesten
der Stadt. |
| Homepage
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www.hannover.de
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| Quelle
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#
1, # 17, # 18, # 30
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