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Seseke Aue, Kamen

 


Stadt Kamen
Land Nordrhein-Westfalen
Adresse Gertrud-Bäumer-Straße/ Helene-Lange-Straße
Anfahrt ab Bahnhof Kamen ca. 8 Minuten Fußweg, nach Nordwesten
Lage Östlich liegt der alte Stadtkern, nach Süden der Landschaftsraum des Abwasserkanals "Seseke" (ehemals und bald wieder hoffentlich ein netter Bach), nach Westen der Gewerbepark, der auf dem ehemaligen Kohlenbergwerk "Monopol" entwickelt wurde.
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Projekt:
Bauzeit 1991 eingeschränkter Realisierungswettbewerb; Stand 1999: 250 WE fertig
Architekt Joachim Eble, Tübingen
Gartenarchitekt Büro Landschaft, Planen und Bauen - Manfred Karsch, Berlin
Projektträger Stadt Kamen und Landesentwicklungsgesellschaft LEG
Bauherr Investorengemeinschaft Seseke-Aue (Wohnungsgenossenschaft Lünen e.G., Unnaer Kreis-, Bau- und Siedlungsgesellschaft, Hellweger Bauträger)
Größe 10,5 Hektar
Wohneinheiten 280 geplant (Stand 1999: 250 errichtet)
Wohnungstyp 160 öffentlich geförderte Mietwohnungen, 70 Eigentumswohnungen, 50 Reihen- und Einfamilienhäuser
Projektentwicklung Die Siedlung ist Teil des integrierten Entwicklungskonzeptes für das Gelände des ehemaligen Bergwerks und die Renaturierung der Seseke. Die Gartenstadt Seseke-Aue wird dabei von 3 Wohnungsbaugesellschaften "aus einem Guss" realisiert.
Öko-Politik Nutzung der Flächen des ehemaligen Kohlenbergwerks, d.h. vermutlich auch Sanierung von Altlasten
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Städtebau, Architektur:
Städtebau Die Siedlung ist von Norden her, von der Lünener Straße, erschlossen. Entsprechend dem "Radburn-System" [entwickelt in den englischen New-Towns der 50-er/60er Jahre] greift eine "Straßenzange" um die Siedlung, d.h. der Verkehr bleibt am Rand (dort auch überwiegend die Parkplätze). In der Mitte zieht sich vom Eingang her eine Grünachse mit Teich bis zur Seseke-Aue. Die Reihenhausgruppen liegen beidseitig dieser Grünachse, sie sind jeweils südorientiert. Die Kita liegt inmitten der Siedung, an der Grünachse.
Architektur Hausgruppen nach Süden jeweils ein Geschoss höher als nach Norden, nach Norden tiefer reichendes Satteldach; d.h. Häuser überwiegend nach 3-, nach Norden 2-geschossig (plus ausgebautes Dach), bzw. wenige Häuser auch 2-/ 1-geschossig (plus ausgebautes Dach).
Materialien Bau Auswahl nach baubiologischen Grundsätzen; Dach Ziegeldeckung
ÖkoAspekte Niedrig-Energiehaus-Standard, passive Sonnenenergienutzung
Abwasser Regenwasserversickerung
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Freiraum:
Garten privat, Einzel
Spielplatz an der Grünachse
Stellplätze offen, überwiegend am Rand der Siedlung entlang der Straße, teilweise im Vorgartenbereich und auf Sammelstellplätzen
Öko-Aspekte Gestaltung der Grün- und Freiflächen mit einem integrierten Regenwasserkonzept
Technischer Hinweis

eventuelle Moiree-Muster der SW-Luftbilder entstehen wegen unverträglicher Rastermuster von gescannter Vorlage und Monitor
 
Quelle # 22  
Homepage
www.kamen.de
www.stadt-kamen.de

 

 

 
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