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Dessauer Straße, von Geroldsäcker Weg, nach WNW (Bild Karlsr31), jpg 422 kB Laubenganghaus an Linse nach N (Bild Karlsr33), jpg 414 kB Dessauer Straße, von Hallesche Allee, nach N (Bild Karlsr50A), jpg 403 kBvom Lärmschutzwall (Haid- und Neustraße) auf Laubenganghaus (links) und südorientierte Zeilen (rechts), nach NO (Bild Karlsr35), jpg 408 kBGasse zwischen den Reihenhäusern, rechts Gartenmauer der östlichen Zeile, nach WNW  (Bild Karlsr47), jpg 555 kBDessauer Straße, von Hallesche Allee, nach N (Bild Karlsr50), jpg 353 kBvom Laubengang der westlichen Zeile auf Gartenseite normale Reihenhäuser, nach NNO (Bild Karlsr52), jpg 441 kB
Geroldsäcker, Karlsruhe

Dessauer Straße, von Geroldsäcker Weg, nach WNW (Bild Karlsr31A), jpg 436 kB Laubenganghaus an Linse nach N (Bild Karlsr33A), jpg 456 kB


Stadt Karlsruhe, Stadtteil Hagsfeld
Land Baden-Württemberg
Adresse Dessauer Straße
Anfahrt Straßenbahnlinie 4 bis Waldstadt Anfahrtsskizzen
Lage am nordöstlichen Stadtrand von Karlsruhe; nördlich von Hagsfeld, östlich von Waldstadt, als nördlicher Teil der Siedlung Geroldsäcker
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Projekt:
Bauzeit Bezug 1993 (# 1, # 34); Gemeinschaftshaus 1994 (# 34)
Architekt Löffler und Schneider (# 1)
Gartenarchitekt Hubert Haller (# 23)
Bauherr Gesellschaft für ökologisches Bauen GdbR
Größe ca. 1,24 Hektar (eigene Luftbildauswertung)
Wohneinheiten 40 WE (# 1)
Wohnungstyp Reihenhäuser; Geschoßwohnungsbau (Laubenganghaus)
Anmerkungen Angabe "40 WE" vermutlich ohne Laubenganghaus gezählt (# Ortsbesichtigung)
Projektentwicklung "Mit dem Ziel, ökologi­sche Siedlungsprojekte zu verwirklichen, wird 1989 der 'Initiativkreis Ökologi­sches Bauen e.V.' mit Unterstützung des Lehrstuhls für Wohnungsbau und Entwerfen sowie der Forschungs­stelle für ökologisches Bauen an der Universität Karlsruhe gegründet. Bei der Suche nach einem geeigneten Grundstück stößt man auf ein im Bebau­ungs­plan für ökologisches Bauen reserviertes, im städtischen Besitz befindliches Grundstück. Die Stadt Karlsruhe akzeptiert das Realisierungskonzept und gibt an drei konkurrierende Architekturbüros den Auftrag für eine städtische Vorplanung. .... 1991 konstituiert sich die 40köpfige Baugemeinschaft in rechtsverbindlicher Form und gründet eine 'Gesell­schaft für ökologisches Bauen'. ..... Zur Errichtung von Gemeinschaftsanlagen und zur Regelung der gemein­schaftlichen Belange nach der Fertigstellung schließen sich 1992 die Bauherren zur 'Gesellschaft für ökologisches Wohnen' zusammen. ...." (# 34, S. 56)
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Städtebau, Architektur:
Städtebau nördlicher Abschluss der Siedlung Geroldsäcker;
5 südorientierte Reihenhauszeilen (davon in einer Zeile Gemeinschaftshaus, Tiefgarage, einige Rei­henhauselemente), und 1 westorientiertes Lauben­ganghaus, zum Innenraum konkav gebogen (bildet einen linsenförmigen Platz)
städtischer Charakter mit geringem Flächenver­brauch (kleine Gärten, trotzdem Privatsphäre gesichert)
Architektur gerade Reihenhauszeilen,
nach Norden 2-geschossig, nach Süden (Gartenseite) 3-geschossig,
flache, nach Norden abfallende, gestaffelte Pultdächer (Ziegeldach)
Laubenganghaus mit aufgeständertem Laubengang im 1./2. Geschoss und aussen liegender Frei-Treppe
die nördliche Reihenhauszeile wird durch die Gärten erschlossen (Hinweis: sonst unüblich bei Reihenhäu­sern, da im Hausgrundriss dann Flur das Wohnzim­mer im EG verschmälert)
Gemeinschaftshaus mit durchgehender, schräger Glasfassade, ähnlich einer Orangerie
Baumaterial Putzflächen und Holzverschalungen
ÖkoAspekte Vordächer auf der Gebäudesüdseite mit Solarnutzung
auf Nebengebäuden extensives Grasdach
größere Solaranlagen auf Laubenganghaus
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Freiraum:
Vorgarten zum Teil kleine Vorgärten bei den Reihenhäusern, gemeinsamer Grünstreifen vor dem Laubengang­haus
Garten private, kleine Stadtgärten, 2 m hohe Mauer zum Erschließungsweg (Sichtschutz von aussen), Terrasse ca. 80 cm hochgelegt (d.h. Mauer von hier kein Sichthindernis)
Laubenganghaus: Gärten für Erdgeschoß-Wohnun­gen, im 2./3. Geschoss Terrassen
Platz anger-ähnlicher Freiraum zwischen den Reihen­häusern und dem Laubenganghaus
Kinderspielplatz kleiner Kleinkinderspielplatz hinter der Siedlung, nordwestliche Ecke, zugänglich durch Überbauung im Laubenganghaus
Stellplätze Tiefgarage (leicht abgesenkt) unter der südlichen Zeile "Gemeinschaftshaus"; in der Siedlung nur Wohnwege, nicht befahrbar für Kfz
ÖkoAspekte geringer Flächenverbrauch
Straße Erschließungswege gepflastert
Tourismus Karlsruhe ist eine der größten planmäßigen Stadt­anlagen in Deutschland. Die Gründung 1715 erfolgte mit dem Bau des Schlossturms, von dem ausgehend ein radiales Achsensystem (Parkschnei­sen, Straßen) den inneren Stadtbereich dominiert.
Internet www.karlsruhe.de
(Englisch nur unter www.karlsruhe.de/tourismus ...)
Quellen #1, # 23, # 34

Druckversionen:  große Fotos
 
Quelle (Mit freundlicher Genehmigung): Hartl, Johann/Lee, Eun-Heui: Ökosiedlungen in Deutschland. Ein Reiseführer zu realisierten, ökologisch-orientierten Wohnsiedlungen in Deutschland 1980- 2002. Berlin/Seoul, 2003. Deutsche CD-Ausgabe, Ottobrunn 2004
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