Stadt
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Karlsruhe,
Stadtteil Hagsfeld
Land Baden-Württemberg |
| Adresse
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Dessauer
Straße |
| Anfahrt
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Straßenbahnlinie
4 bis Waldstadt Anfahrtsskizzen |
| Lage
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am
nordöstlichen Stadtrand von Karlsruhe; nördlich
von Hagsfeld, östlich von Waldstadt, als nördlicher
Teil der Siedlung Geroldsäcker |
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oben |
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Projekt: |
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| Bauzeit
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Bezug
1993 (# 1, # 34); Gemeinschaftshaus 1994 (# 34) |
| Architekt
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Löffler
und Schneider (# 1) |
| Gartenarchitekt
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Hubert
Haller (# 23) |
| Bauherr
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Gesellschaft
für ökologisches Bauen GdbR |
| Größe
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ca.
1,24 Hektar (eigene Luftbildauswertung) |
| Wohneinheiten
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40
WE (# 1) |
| Wohnungstyp
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Reihenhäuser;
Geschoßwohnungsbau (Laubenganghaus) |
| Anmerkungen
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Angabe
"40 WE" vermutlich ohne Laubenganghaus gezählt
(# Ortsbesichtigung) |
| Projektentwicklung
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"Mit
dem Ziel, ökologische Siedlungsprojekte zu
verwirklichen, wird 1989 der 'Initiativkreis Ökologisches
Bauen e.V.' mit Unterstützung des Lehrstuhls für
Wohnungsbau und Entwerfen sowie der Forschungsstelle
für ökologisches Bauen an der Universität
Karlsruhe gegründet. Bei der Suche nach einem geeigneten
Grundstück stößt man auf ein im Bebauungsplan
für ökologisches Bauen reserviertes, im städtischen
Besitz befindliches Grundstück. Die Stadt Karlsruhe
akzeptiert das Realisierungskonzept und gibt an drei
konkurrierende Architekturbüros den Auftrag für
eine städtische Vorplanung. .... 1991 konstituiert
sich die 40köpfige Baugemeinschaft in rechtsverbindlicher
Form und gründet eine 'Gesellschaft für
ökologisches Bauen'. ..... Zur Errichtung von Gemeinschaftsanlagen
und zur Regelung der gemeinschaftlichen Belange
nach der Fertigstellung schließen sich 1992 die
Bauherren zur 'Gesellschaft für ökologisches
Wohnen' zusammen. ...." (# 34, S. 56) |
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| Städtebau,
Architektur: |
| Städtebau
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nördlicher
Abschluss der Siedlung Geroldsäcker;
5 südorientierte Reihenhauszeilen (davon in einer
Zeile Gemeinschaftshaus, Tiefgarage, einige Reihenhauselemente),
und 1 westorientiertes Laubenganghaus, zum Innenraum
konkav gebogen (bildet einen linsenförmigen Platz)
städtischer Charakter mit geringem Flächenverbrauch
(kleine Gärten, trotzdem Privatsphäre gesichert)
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| Architektur
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gerade
Reihenhauszeilen,
nach Norden 2-geschossig, nach Süden (Gartenseite)
3-geschossig,
flache, nach Norden abfallende, gestaffelte Pultdächer
(Ziegeldach)
Laubenganghaus mit aufgeständertem Laubengang im
1./2. Geschoss und aussen liegender Frei-Treppe
die nördliche Reihenhauszeile wird durch die Gärten
erschlossen (Hinweis: sonst unüblich bei Reihenhäusern,
da im Hausgrundriss dann Flur das Wohnzimmer im
EG verschmälert)
Gemeinschaftshaus mit durchgehender, schräger Glasfassade,
ähnlich einer Orangerie |
| Baumaterial
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Putzflächen
und Holzverschalungen |
| ÖkoAspekte
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Vordächer
auf der Gebäudesüdseite mit Solarnutzung
auf Nebengebäuden extensives Grasdach
größere Solaranlagen auf Laubenganghaus |
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| Freiraum: |
| Vorgarten
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zum
Teil kleine Vorgärten bei den Reihenhäusern,
gemeinsamer Grünstreifen vor dem Laubenganghaus
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| Garten
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private,
kleine Stadtgärten, 2 m hohe Mauer zum Erschließungsweg
(Sichtschutz von aussen), Terrasse ca. 80 cm hochgelegt
(d.h. Mauer von hier kein Sichthindernis)
Laubenganghaus: Gärten für Erdgeschoß-Wohnungen,
im 2./3. Geschoss Terrassen |
| Platz
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anger-ähnlicher
Freiraum zwischen den Reihenhäusern und dem
Laubenganghaus |
| Kinderspielplatz
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kleiner
Kleinkinderspielplatz hinter der Siedlung, nordwestliche
Ecke, zugänglich durch Überbauung im Laubenganghaus
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| Stellplätze
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Tiefgarage
(leicht abgesenkt) unter der südlichen Zeile "Gemeinschaftshaus";
in der Siedlung nur Wohnwege, nicht befahrbar für
Kfz |
| ÖkoAspekte
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geringer
Flächenverbrauch |
| Straße
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Erschließungswege
gepflastert |
| Tourismus
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Karlsruhe
ist eine der größten planmäßigen
Stadtanlagen in Deutschland. Die Gründung
1715 erfolgte mit dem Bau des Schlossturms, von dem
ausgehend ein radiales Achsensystem (Parkschneisen,
Straßen) den inneren Stadtbereich dominiert. |
| Internet
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www.karlsruhe.de
(Englisch nur unter www.karlsruhe.de/tourismus ...)
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| Quellen
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#1,
# 23, # 34 |