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Im Buchhandel erhältlicher Stadtplan!, gif 45 kB   Schwarzplan, gif 12 kB   Entwurf, Bereich Wankheimer Täle, gif 332 kB   Luftbild, jpg 873 kB   Wankheimer Täle, links Haus von Eble, nach S; Bild Tueb07   Blick in den Hof des Eble-Baus, copyright: ?, jpg 428 kB
Französisches Viertel, Tübingen

Französische Allee, Ecke Mompelgarder Weg, angebauter Aufzug, nach SSO; Bild Tueb04, jpg 365 kB Wankheimer Täle, vom Hang her, links Haus mit Solarzellen, nach NO; Bild Tueb12, jpg 401 kB


Stadt Tübingen (Land Baden-Württemberg)
Adresse beidseitig der "Französischen Allee", von "Bei den Pferdeställen" bis "Landkutschersweg"
Lage am östlichen Stadtrand von Tübingen, in Tal-Lage; nördlich begrenzt von Bundesstraße, südlich/ östlich angrenzend hügeliger Landschaftsraum
Anfahrt von Innenstadt/ Bahnhof : Bus 13, 21
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Projekt:
Bauzeit ca. 1998- vs. 2003; letzte Projekte im Bau
Architekt Städtebauliches Konzept: Büro "LEHEN drei" (Fetekics, Schenk, Schuster); Architektur: Joachim Eble und andere
Bauherr z.T. mit Baugemeinschaften (wie das Projekt von J. Eble)
Größe Projekt "Französisches Viertel" ca. 9 Hektar, städtebauliche Gesamtentwicklung "Südstadt" ca. 65 Hektar (# 40)
Wohneinheiten Planung für gesamte Südstadt auf 65 Hektar: 6.000 Einwohner, 2.500 Arbeitsplätze (nach # 42); davon natürlich nur ein Teil im "Französischen Viertel" mit 9 Hektar
Wohnungstyp überwiegend Geschoßwohnungsbau
Anmerkungen ehemalige Kaserne der Französischen Armee, Konversionsfläche; Umbau der massiven/ erhaltens­werten Kasernengebäude zu Geschoßwohnungsbau bzw. Nachverdichtung auf freien/ geräumten Flächen
Projektentwicklung Im Herbst 1990 beschließen die französischen Streitkräfte, ihre Standorte in Tübingen aufzulösen. Bereits sechs Monate später ziehen die Truppen ab, Kasernenstandorte mit 65 Hektar Gesamtfläche in der "Südstadt" werden frei. Die Stadt erwirbt die Flächen von der Bundesrepublik Deutschland zum "entwicklungsunbeeinflussten Wert", d.h. billiger Bodenpreis. Städtebaulicher Wettbewerb 1992. Nach dem Rahmenplan-Beschluss 1993 werden die Bebauungspläne in Abschnitten erstellt. (# 40, # 41)
Besonderheiten Auszeichnung der Entwicklungsmaßnahme mit dem Deutschen Städtebaupreis 2001,
Hauptpreis des sternstadtwettbewerbs "wie wollen wir wohnen", 2002 (# 41)
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Städtebau, Architektur:
Architektur ehemalige, mehrgeschossige Kasernengebäude (30er Jahre) ausgebaut, baulich ergänzt (Aufzüge, Dachgeschossausbau, Balkone, Wintergärten);
Ergänzung auf abgeräumten Flächen durch mehrgeschossigen Geschoßwohnungsbau (um 5 Geschosse), sehr differenzierte Gestaltung der einzelnen Gebäude durch unterschiedliche Architekten
Materialien Bau überwiegend Putzbauten
ÖkoAspekte Stadterneuerung im weitesten Sinne: "Recycling" durch Umbau vorhandener Bausubstanz bzw. Wiederbebauung abgeräumter Flächen
Solararchitektur, vor allem an den Neubauten im südöstlichen Bereich
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Freiraum:
Vorgarten je nach Bautyp, meist Abstandsgrün von Geschoß­wohnungsbauten
Garten je nach Bautyp: gemeinsame Höfe, kleine Mietergärten
Siedlungsfreiraum vorhandener Bachlauf wird parkartig in die Siedlung integriert
Spielplatz großer Stadtplatz mit Tennenfläche, Wasserspiel­möglichkeiten; örtlich daneben ehemalige Panzerhalle, jetzt variabel für alle Nutzungen, auch für Kinderspiel (Ballspiele usw.)
Stellplätze teilweise Tiefgaragen, straßenbegleitend usw.
Straße dichtes Straßen- und Wegenetz, städtischer Charakter, verkehrsberuhigte Bereiche
Quelle #1, # 25, # 40, # 41, # 42
Anfahrt, gif 7 kB
Mompelgarder Weg, über Aixer straße, nach NNO; Bild Tueb14, jpg 402 kB ehem. Panzerhalle, davor Freispielplatz, nach SO; Bild Tueb20, jpg 221 kB
Quelle/copyright: # 42, S. 36, gif 38 kB
gif 257 kB

Druckversionen: Lageskizzen  Fotos
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