Stadt
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Tübingen
(Land Baden-Württemberg) |
| Adresse
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beidseitig
der "Französischen Allee", von "Bei den Pferdeställen"
bis "Landkutschersweg" |
| Lage
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am
östlichen Stadtrand von Tübingen, in Tal-Lage;
nördlich begrenzt von Bundesstraße, südlich/
östlich angrenzend hügeliger Landschaftsraum
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| Anfahrt
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von
Innenstadt/ Bahnhof : Bus 13, 21 |
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Projekt: |
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| Bauzeit
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ca.
1998- vs. 2003; letzte Projekte im Bau |
| Architekt
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Städtebauliches
Konzept: Büro "LEHEN drei" (Fetekics, Schenk, Schuster);
Architektur: Joachim Eble und andere |
| Bauherr
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z.T.
mit Baugemeinschaften (wie das Projekt von J. Eble)
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| Größe
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Projekt
"Französisches Viertel" ca. 9 Hektar, städtebauliche
Gesamtentwicklung "Südstadt" ca. 65 Hektar (# 40)
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| Wohneinheiten
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Planung
für gesamte Südstadt auf 65 Hektar: 6.000
Einwohner, 2.500 Arbeitsplätze (nach # 42); davon
natürlich nur ein Teil im "Französischen Viertel"
mit 9 Hektar |
| Wohnungstyp
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überwiegend
Geschoßwohnungsbau |
| Anmerkungen
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ehemalige
Kaserne der Französischen Armee, Konversionsfläche;
Umbau der massiven/ erhaltenswerten Kasernengebäude
zu Geschoßwohnungsbau bzw. Nachverdichtung auf
freien/ geräumten Flächen |
| Projektentwicklung
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Im
Herbst 1990 beschließen die französischen
Streitkräfte, ihre Standorte in Tübingen aufzulösen.
Bereits sechs Monate später ziehen die Truppen
ab, Kasernenstandorte mit 65 Hektar Gesamtfläche
in der "Südstadt" werden frei. Die Stadt erwirbt
die Flächen von der Bundesrepublik Deutschland
zum "entwicklungsunbeeinflussten Wert", d.h. billiger
Bodenpreis. Städtebaulicher Wettbewerb 1992. Nach
dem Rahmenplan-Beschluss 1993 werden die Bebauungspläne
in Abschnitten erstellt. (# 40, # 41) |
| Besonderheiten
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Auszeichnung
der Entwicklungsmaßnahme mit dem Deutschen Städtebaupreis
2001,
Hauptpreis des sternstadtwettbewerbs "wie wollen wir
wohnen", 2002 (# 41) |
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| Städtebau,
Architektur: |
| Architektur
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ehemalige,
mehrgeschossige Kasernengebäude (30er Jahre) ausgebaut,
baulich ergänzt (Aufzüge, Dachgeschossausbau,
Balkone, Wintergärten);
Ergänzung auf abgeräumten Flächen durch
mehrgeschossigen Geschoßwohnungsbau (um 5 Geschosse),
sehr differenzierte Gestaltung der einzelnen Gebäude
durch unterschiedliche Architekten |
| Materialien
Bau |
überwiegend
Putzbauten |
| ÖkoAspekte
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Stadterneuerung
im weitesten Sinne: "Recycling" durch Umbau vorhandener
Bausubstanz bzw. Wiederbebauung abgeräumter Flächen
Solararchitektur, vor allem an den Neubauten im südöstlichen
Bereich |
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| Freiraum: |
| Vorgarten
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je
nach Bautyp, meist Abstandsgrün von Geschoßwohnungsbauten
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| Garten
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je
nach Bautyp: gemeinsame Höfe, kleine Mietergärten
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| Siedlungsfreiraum
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vorhandener
Bachlauf wird parkartig in die Siedlung integriert |
| Spielplatz
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großer
Stadtplatz mit Tennenfläche, Wasserspielmöglichkeiten;
örtlich daneben ehemalige Panzerhalle, jetzt variabel
für alle Nutzungen, auch für Kinderspiel (Ballspiele
usw.) |
| Stellplätze
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teilweise
Tiefgaragen, straßenbegleitend usw. |
| Straße
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dichtes
Straßen- und Wegenetz, städtischer Charakter,
verkehrsberuhigte Bereiche |