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| Lübeck-Flintenbreite |
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Bundesland |
Land
Schleswig-Holstein
Hansestadt Lübeck |
| Adresse |
beim
Ortsteil "Posssehlsiedlung" (an der Grenze nach Stockelsdorf),
Straße "Flintenbreite" (zweigt von der Paul-Gerhardtstraße
ab) |
| Anfahrt |
vom
Hauptbahnhof oder aus der Innenstadt mit Bus 9, 17 ca. 2,5
km nach Nordwesten bis Reinsbecker Straße |
| Lage |
am
westlichen Stadtrand im Übergang zum Landschaftsraum |
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oben |
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| Projekt: |
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| Bauzeit
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Bezug
seit Ende 1999/Anfang 2000 (# 13)
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| Architekt
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Architektura
Dipl.-Ing. Rüdiger Fleck, Architekt
Elisabethstraße 24, 23661 Bad Schwartau
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| Bauherr
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Projektträger:
Walter Trautsch (# 12)
andere Angabe: Bauträger ist iht Ingenieur Hoch- und
Tiefbau GmbH Grevesmühlen (# 13)
andere Angabe: infranova Bauentwicklungs GmbH (# 14)
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| Größe
Hektar |
5,6
Hektar (# 13); andere Angabe: 3,4 Hektar (# 15); nach eigener
Luftbildauswertung: ca. 5,1 Hektar Gesamtgrundstück,
ca. 3 Hektar Baugebiet einschl. Straße
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| Wohneinheiten
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111
WE (# 1)
12 Doppel-, 45 Reihenhäuser sowie Eigentums- und Mietwohnungen
(# 13)
realisiert: 14 WE in 2 Reihenhausgruppen, 10 WE in 5 Doppelhäusern,
6 WE Geschoßwohnungen im Gemeinschaftshaus (d.h. 30
von 111 realisiert; # Ortsbesichtigung)
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| Wohnungstyp
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Reihen-
und Doppelhäuser (sowie Geschossbau geplant)
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| Anmerkungen
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nur
teilweise realisiert; teilweise Fundamentplatten und Baugruben
für Weiterbau vorhanden
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| Projektentwicklung
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Infranova
Bauentwicklungs GmbH, Lübeck (siedlungseigene Betriebsgesellschaft)
Langfristiger Hintergrund der Entwicklung von Flintenbreite
ist die vorgesehene Entwicklung eines Hochschulstadtteils
in Lübeck, mit insgesamt ca. 3.500 Wohnungen und Universität.
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| Öko-Politik
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lokales
Agenda-21-Projekt, im Zusammenhang mit der EXPO
2000 Hannover als eines der "weltweiten" Projekte (hier:
Lübeck) realisiert |
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oben |
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| Städtebau,
Architektur: |
| Städtebau
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Dorfanger
im hinteren Bereich der Anlage (Straßenschleife), vorgesehen
für Spielplatz Gemeinschaftshaus
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| Architektur
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zum
Garten 3-geschossig, zur Straße zweigeschossig, leicht
gekrümmtes Pultdach, Straßenseite Putz/ zum Garten
Klinker), Dachgeschoss verbrettert (Holz), Dach Westseite
vorgezogen, Westseite großer verglaster Wintergarten
über zwei Geschosse; Lagerschuppen bei den Reihenhäusern
gegenüber dem Hauseingang (getrennt durch Erschließungsweg),
bei den Doppelhäusen zwischen den Häusern Reihenhäuser
bis 160 qm Wohnfläche
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| Materialien
Bau |
Mischbauweise:
EG/ 1.OG Massivbauweise (Schallschutz, Wärmeisolierung);
im 2. OG bzw. Dachgeschoss aber Holztafelbauweise (Wärmedämm-Eigenschaften)
Dach (im Gegensatz zu anderen Ökosiedlungen!) nicht "Gründach",
sondern Aluminium, um das Wasser schnell vom Gebäude
abzuleiten, d.h. konstruktiv günstiger (vor allem für
die Holztafelbauweise) wegen der verringerten Dachlast (nur
5 statt 250 kg/ m2 bei Gründach) u.a. Porenbeton ("Ytong")
aus örtlichem Betonwerk (Firma Hebel), d.h. ökologisch
durch nahe gelegene Produktion (nur 30 km entfernt), damit
Transportminimierung, und in der Gesamtbilanzierung aller
Primär-Einsätze gute CO2-Bilanz
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| Abwasser
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Vakuumtoiletten
(nur 0,6 Liter statt 6 Liter beim Spülvorgang, d.h. Trinkwassereinsparung,
und das Schwarzwasser kann vergoren werden; zentrale Vergärung
der Fäkalien im Gemeinschaftshaus (Biogas-Anlage);
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| Abwassertechnik
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Otterpohl
Wasserkonzepte, Dr.-Ing. Ralf Otterpohl
Kanalstraße 52, 23552 Lübeck, und:
Fachhochschule Lübeck, Prof. Dr.-Ing Matthias Grottker
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| ÖkoAspekte
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-
Gemeinschaftshaus mit Biogas-Anlage (Schwarzwasser)
- Reduzierung der CO2-Emmission durch maximierte Wärmedämmung,
kontrollierte Lüftung, passive und aktive Solarnutzung,
Energiegewinnung aus Abwasser (Biogas);
- das Biogas soll auch für den Betrieb von Autos genutzt
werden (Car-sharing-Projekt)
- 20- 30 % des Gesamtenergiebedarfs wird durch Biogas gedeckt
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| Freiraum: |
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| Vorgarten
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bei
den Reihenhäusern nur 1 m tief, bei den Doppelhäusern
3 m
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| Garten
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privat,
Einzel, zum Teil ohne Trennung zwischen den Nachbarn
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| Stellplätze
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Doppelhaus:
Carports am Haus/ im Vorgartenbereich
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| Straße
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(Erschließungsstraße
in der Siedlung) asphaltiert, begleitende Regenrinne Betonformstein,
Zuführung in Zisterne (am Siedlungseingang)
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| Öko-Aspekte
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Regenwasserrinne
straßenbegleitend (auch Einleitung vom Dach diese Kopfsteinpflaster)
nordwestlich der Siedlung, tieferliegend, große Pflanzenkläranlage
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| Besonderheiten
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Siedlung
noch im Bau, teilweise Fundamentplatten, Baugruben vorhanden
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oben |
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| Altstadt
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Obwohl
die historische Altstadt Lübeck's im 2. Weltkrieg stark zerstört
wurde, ist sie mit der mittelalterlichen Bausubstanz, zum großen
Teil wiederhergestellt, von der UNESCO 1987 zum Weltkulturerbe erklärt
worden. Bitte informieren Sie sich in der Tourismus-Zentrale in
der Innenstadt, Beckergrube 95 (Tel. 0451- 122-0). Wir empfehlen
eine Stadtführung!
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| Homepage
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www.luebeck.de
www.luebeck-tourismus.de
(auch in Englisch)
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| Quellen
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#1,
#13, # 21 |
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Druckversionen: Fotos
Quelle Text und Bilder (mit freundlicher Genehmigung):
Hartl, Johann/Lee, Eun-Heui: Ökosiedlungen in Deutschland.
Ein Reiseführer zu realisierten, ökologisch-orientierten
Wohnsiedlungen in Deutschland 1980- 2002. Berlin/Seoul, 2003.
Deutsche CD-Ausgabe, Ottobrunn 2004
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