Stadt
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Berlin,
Bezirk Pankow |
| Adresse
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Heinrich-Böll-Straße,
Schillerstraße |
| Anfahrt
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über
Dietzgenstraße; Straßenbahnlinie 52, Haltestellen
Heinrich-Böll-Straße (Dietzgenstraße) und
Nordend (Schillerstraße) |
| Lage
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innerhalb
des Siedlungsgebiets auf ehemaliger Gärtnereifläche
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| nach
oben |
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Projekt: |
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| Bauzeit
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nach
# 37: Baubeginn 1995; |
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Fertigstellung
2. Bauabschnitt 1999 (# 1); Bauabschnitt 2: 1996- 1999 (#
3) |
| Architekt
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Joachim
Eble/ Franz Jaschke (# 1) |
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ARGE
Winfried Brenne, Joachim Eble mit Franz Jaschke (# 3) |
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und
nps Architekten BDA Nietz Prasch Siegl (nach # 37) |
| Gartenarchitekt
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?
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| Bauherr
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GSW
Gemeinnützige Siedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft
Berlin mbH |
| Größe
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8
Hektar (# 4) |
| Wohneinheiten
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226
WE (# 1); |
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Bauabschnitt
2: 192 WE (1. Förderungsweg), 24 Eigentumswohnungen (#
3) |
| Wohnungstyp
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überwiegend
zeilenförmiger Geschosswohnungsbau; Reihenhäuser
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| Anmerkungen
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-
(zur Bauzeit) größte dachintegrierte
Solarstromanlage auf Wohngebäuden in Europa
(# 1) |
| |
-
südlicher Teil des ursprünglichen Konzepts (Bauabschnitt
3 (?), südlich vom Kreuzgraben) nicht realisiert, stattdessen
konventionelle Einzelhaus-/ Reihenhausbebauung; Bauabschnitt
4 (?) westlich der Heinrich-Böll-Straße noch Brachland
(Ortsbesichtigung/ Vergleich mit # 3); |
| Quellen
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#
1, 3, 4 |
| Allgemein:
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| Projektentwicklung
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Auf
einer ehemaligen Gärtnereifläche wurde stadtnahes
Wohnen geplant; Eigentümer der Fläche wurde die
GSW, die hier vesuchte, verschiedene "Ökobausteine" zum
ersten Mal in einem größeren Wohngebiet zusammen
zu verwirklichen (so: Solarorientierung der Bauten, Regenwasserkonzept,
Baumaterialien). Für den (realisierten) Bauabschnitt
wurde die Förderung des sozialen Wohnungsbaus bewilligt
("Sozialwohnungen"). 1994 unter dem Titel "Gartenhofstadt
Brosepark" hoffnungsvoll gestartet, geriet das Projekt in
die Mitte der 90er Jahre einsetzende Wohnungsnachfrage in
Berlin (Abwanderung aus Berlin), so dass der südöstliche
Bauabschnitt später in Doppelhäuser umgeplant wurde,
und die westliche Teilfläche noch brach liegt. Der nach
dem ursprünglichen Konzept realisierte nordöstliche
Teil ist jedoch sehenswert. |
| Öko-Politik
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von
der stadteigenen Wohnungsbaugesellschaft GSW getragen |
| nach
oben |
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| Städtebau,
Architektur: |
| Städtebau:
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Innerstädtisches
Wohnen mit vorwiegend südorientierten Zeilenbauten in
5 Bauabschnitten insgesamt 630 Wohnungen geplant (Stand 1995,
nach # 37); die unterschiedliche Stellung der Baukörper
bewirkt eine etwas unterschiedliche Ausprägung der Höfe.
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| Architektur
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Geschosswohnungsbauzeilen;
"solarintegrierter Städtebau", die Bauten sind südorientiert
(4-geschossig), oder westorientiert (5-geschossig); |
| Materialien
Bau |
konventionell,
Putzbauten; obere Geschosse (4.- 5.) durch Verbretterung abgesetzt
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| |
eines
der Gebäude besonders ökologisch konzipiert: Innendecken
und -Wände z.T. Holz, Lehmputz, Wandflächenheizung
(# 4) |
| Abwassertechnik
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z.T.
Verwendung wassersparender Toiletten (50 % Wasserersparnis);
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| |
Regenwasser
wird am Ostrand der realisierten Bebauung in offenem "Bachlauf"
zu einem bereits vorher vorhandenen Graben südlich der
Bebauung zugeführt. |
| nach
oben |
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| Freiraum: |
| Vorgarten
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Abstandsgrün
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| Garten
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Terrasse
für Erdgeschosswohnungen, z.T. mit Gabionen gegenüber
Umfeld erhöht terrassiert |
| Siedlungsfreiraum
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am
Ostrand durchgehende Wegeachse, parallel zum Regenwasser-Bach;
bindet Spielplätze untereinander an |
| Spielplatz
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Spielplatz
in jedem Hof, großer Spielplatz am südlichen Rand,
zum Graben hin |
| Stellplätze
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frei,
in den Höfen, z.T. unter Pergola |
| Straße
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asphaltiert;
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Wege
im Freiraum halb gepflastert/ halb wassergebundene Decke |
| nach
oben |
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| in
der Nähe: |
| Schillerwiese
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An
der Schillerstraße 150 m weiter östlich liegt entlang
der Waldemarstraße der "Wohnpark Schillerwiese": "Viel
Grün soll es geben auf der Schillerwiese: eine parkartige
Anlage mit Rasen und Sträuchern, eine Bepflanzung der
Tiefgarage und gleichzeitig die Anlegung eines Grabens, der
überschüssiges Regenwasser von den ebenfalls begrünten
Dächern aufnimmt. Aus diesem Sumpfgraben kann das Wasser
in den Kreuzgraben geleitet werden." (# 37, S. 43). |
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| Französisch
Buchholz |
Mit
dem Bus 121 erreicht man (ab Haltestelle Dietzgen-/Schillerstraße)
die vorwiegend im Geschosswohnungsbau in den 90er Jahren errichtete
Siedlung Französisch Buchholz (beidseitig Rosenthaler
Weg, um den Hugenottenplatz), die - eigentlich am Stadtrand
- die vorhandene, schon fast ländliche Siedlungsstruktur
massiv verdichtet hat (vorwiegend städtische Wohnungsbaugesellschaften).
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| Karow-Nord
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Mit
der S-Bahn ab Pankow erreicht man das Neubaugebiet Karow Nord,
das mit einer etwas niedrigeren, aber ebenfalls dichten Bebauung
vorwiegend von privaten Investoren als erste große Neubausiedlung
nach der Wende im Ostteil Berlins entwickelt wurde (ab S-Bf.
Karow Bus 350 zum Ballonplatz, Achillesstraße, Lössebergplatz).
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In
beiden Siedlungen gibt es ökologische Ansätze, vor
allem beim Regenwassermanagement. |
| Quellen |
#
1
www.oeksiedlungen.de/_Listen/textliste.htm, 17.10.02
# 37 Bauen in Pankow. Broschüre, hrsg. vom Bezirksamt
Pankow, undatiert (1995 ?), hier S. 41/42 "Gartenhofstadt
Brosepark" (heute: Heinrich-Böll-Siedlung) |
| Links
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www.basysnetz.de
Böll-Siedlung
heinrich-boell-siedlung
Bericht der Stadtverwaltung
Zeitungsbericht im Tagesspiegel Berlin
archiv/1998/07/24/im-sp
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