(Erstellt: 1997; letzte Überarbeitung 11/2006)
Preiswertes Ökologisches Bauen
Studienarbeit von Dipl.-Ing. (Arch.) Holger Wolpensinger, Bonn
|
Einleitung Ausgangssituation
für meine Überlegungen sind die Erkenntnisse globaler Fragestellungen,
wie sie im folgenden sehr treffend formuliert wurden. Ohne diesen Hintergrund
ist der Ansatz des ökologischen bzw. nachhaltigen Bauens nicht
zu verstehen.
"Die entscheidende Aufgabe für uns im Norden ist, Schritt für Schritt ein Modell des menschlichen Wohlstandes zu entwickeln, das unsere Natur ohne bleibende Zerstörung der Umwelt auch dann erträgt, wenn es für die ganze Erdbevölkerung von 5- 10 Milliarden oder noch mehr Menschen zugänglich werden soll." Richard v. Weizsäcker |
Im weiteren gehe ich davon aus, dass eine ökologischere Bauweise sinnvoll ist, da an anderer Stelle dies bereits ausführlich dargestellt worden ist. Mir geht es in meiner Arbeit darum aufzuzeigen, das ökologisches Bauen und ökonomisches Bauen kein Widerspruch ist, sondern Ökologie und Ökonomie zusammengehören, was u.a. an dem gemeinsamen Wortstamm oikos = Haus/ Heim abgelesen werden kann.
Nachhaltiges Bauen beinhaltet neben dem ökologischen Ansatz zusätzlich soziale und ökonomische Aspekte. Letztlich sind es Menschen und deren Lebensstile, die die Umwelt in starkem Maße beeinflussen. Nur in deren einvernehmen und mit deren Zusammenarbeit können nachhaltige Entwicklungen erreicht und in großem Umfang umgesetzt werden.
Der Arbeitsschwerpunkt der Baubiologie ist die menschliche Gesundheit. Wobei die Gesundheit des Menschen nicht allein die Abwesenheit von Krankheit und Gebrechen, sondern als ein "Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens verstanden wird."
Altbau
Im Moment werden jährlich ca. 450.000 Neubauten errichtet,
davon 100.000 als Ersatz von Altbauten. Wenn alle Neubauwohnungen "super-ökologisch"
errichet würden, würde es etwa 100 Jahre dauern, bis der Altbaubestand
von 35 Millionen Wohnungen in Deutschland ersetzt wäre. Deshalb muß
der Altbaubestand ökologisch instandgesetzt werden. Fast alle derzeit
errichteten Häuser werden noch konventionell gebaut. Es wird ständig
neuer "Altbaubestand" produziert. Um den Entwicklungen nicht hinterherzuhinken,
muß man zuerst einmal erreichen, das die Neubauten nach ökologischen
Kriterien errichtet werden.
Wenn Neubau, dann so umweltverträglich wie möglich
Wenn
man denn baut, dann sollte in möglichst vielen Bereichen die umweltfreundlichste,
energie- und ressourcenschonendste Variante gewählt werden. Aufschluß
darüber kann eine Stoffkreislaufbetrachtung (Ökobilanz) geben, die
nicht nur den Energie- und Ressourcenverbrauch des im Betrieb befindlichen
Gebäudes betrachtet, sondern auch den Bau und Abriss der Gebäude
miteinbezieht.
Gute
Architektur und Stadtplanung ist vom Ansatz her ökologisch und ökonomisch
Z.Bsp. flächensparende Grundrisse: jeder eingesparte qm
Wohnfläche reduziert den Material- und Ressourcenverbrauch und senkt
die Baukosten um ca. 1.000 bis 1.500 Euro/qm.
Der sparsame Umgang mit Bauland ist ökologisch und
ökonomisch. Eine GFZ von 0,8- 0,9 ist ein guter Kompromiß zwischen
hoher Aufenthaltsqualität, verdichtetem Bauen und den Anforderungen an
eine ökologische Freiraumgestaltung.
Ökologisches Bauen in Stichworten
"Die
Experimentierphase des solaren und ökologischen Bauens liegt hinter
uns. Es gibt genügend technische Mittel, um auf ökonomische und
ökologisch verantwortliche Weise "dauerhaft" zu bauen." (2)
"Ökohäuser sind trotz Baumisere gefragt." [FAZ,
27.10.97]
Investitionsprioritäten
Gelder sind vorhanden, z.B. für Atomenergie, Fusionsforschung,
Raumfahrt, Rüstung. Und hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt.
Z.B. ein Castor-Atommülltransport von La Hague nach Gorleben
kostete für Sicherungsmaßnahmen 28 Mio. Euro. Mit diesem Geld hätten
rund 4.000 Solaranlagen für 4- 5 Personenhaushalte gebaut werden können,
die dann 15 bis 20 Jahre lang kostenlos und umweltfreundlich Wärme geliefert
hätten.
Denkprioritäten
Ähnlich sieht die Prioritätensetzung im Wissensbereich
aus: die Intelligenz unserer Ingenieure und Wissenschaftler wird in noch schnellere
Autos und deren aerodynamisch-erotischen Türgriffe u.ä. investiert.
Diejenigen Menschen die an den in der Einführung genannten 5 Zukunftsfragen
arbeiten, sind erschreckend wenige. Auch die Hochschulen werden hier ihrer
Rolle als Vordenker nicht gerecht.
Die Frage
nach der Wirtschaftlichkeit
Manchmal fragt man sich, wie es kommt, dass manche Fragen wie
z.B. "wie rentabel ist der Einbau einer Küche, und ist die Küche
wirtschaftlicher, wenn sie 2.500 Euro oder 10.000 Euro kostet oder wieso ist
eine Garage für 10.000 Euro erforderlich?" nicht gestellt werden, dafür
aber für jeder Cent Mehrkosten für ökologische Baustoffe oder
-techniken eine möglichst kurze Amortisationszeit nachgewiesen werden
soll. Hier sollten wir uns erst mal die Grundsatzfrage stellen, ob unser Wertesystem
noch stimmt, und ob nicht zunächst unser Komfortanspruch definiert werden
sollte, der sich jetzt schon erheblich vom Status vor 50 Jahren und dem anderer
Regionen der Welt unterscheidet.
Ökonomie
des Wohnens: Stadt oder Land?
Ein 300 qm großes Grundstück, normale Wohnlage, kostet
in der Stadt durchschnittlich 78.000 Euro (260 Euro/qm, Stand: April 1995).
Ca. 40 km außerhalb der Stadtgrenze kostet der qm nur noch geschätzte
150 Euro. Der Käufer muß also für 300 qm nur noch 45.000 Euro
bezahlen, spart beim Grundstückserwerb somit 33.000 Euro. Ist der Käufer
auf das Auto angewiesen, un zu seinem 40 km entfernten Arbeitsplatz zu kommen,
betragen die monatlichen Fahrtkosten mit einem Mittelklassewagen ca. 235 Euro.
Rechnet man diese Kosten auf 20 Jahre hoch, zahlt der Fahrer ca. 57.000 Euro
für das Auto. Der Spareffekt beim Grundstück reduziert sich bereits
im 12. Jahr auf null, in 20 Jahren entstehen Mehrkosten in Höhe von ca.
24.000 Euro.
EU-Studie
"Stadt ohne Auto": 50- 80% Kosten einsparbar
Was es für eine ganze Stadt bedeutet, auf eine Mobilität
ohne Auto zu setzen, wurde in einer Studie "Citta senz´auto" (Stadt
ohne Auto) der Europäischen Gemeinschaft 1992 veröffentlicht. Darin
wurde für verschiedene Stadtgrößen berechnet, wie sich die
Kosten einer Stadt, die die Mobilität ganz mit öffentlichen Verkehrsmitteln
organisiert, zu den Kosten verhalten, die aus der üblichen Mobilitätsorganisation
mit ÖPNV und PKW´s resultieren. Das
Ergebnis ist frapierend: je nach Größenordnung betragen die Mobilitätskosten
von Städten, die ganz auf den öffentlichen Verkehr setzen, zwischen
50 % und 20 % der Kosten der Städte, deren Mobilität gleichzeitig
auf öffentlichen und Automobilverkehr basiert. Das
ist nur eine Modellrechnung, die ein Problem hat: in die Berechnungen gehen
neben den öffentlichen Investitions- und Unterhaltungsausgaben für
die verschiedenen Verkehrssysteme auch die Kosten für die privaten PkW
(Kaufpreis, Unterhaltung, Steuern,...) ein, also die Ausgaben des privaten
Konsums, (der real nicht von der öffentlichen Hand bezahlt wird) [T.
Krämer-Badoni "Stadtquartiere ohne Autos" S.4].
Bei einer Gesamtkostenbetrachtung einer Studie zu einem Wohn- und Gewerbebauprojekt fallen insbesondere die hohen Anteile für Management, Finanzierung, Bauträger und Vertrieb auf. Insgesamt 31%. Wenn also über erhebliche Einsparungen bei unserem Baugeschehen nachgedacht werden soll, muß unweigerlich über Aufgaben- und Risikoverteilung, Vertragsgestaltung und Ausführungszeiten nachgedacht werden. [S. 190 (4)]
Weiterhin
können im sparsamen Umgang mit Bauland größere Kostensenkungen
erzielt werden, als an der Qualität der Baumaterialien zu sparen. Ca.
25% der Bausumme gehen im Schnitt in das Grundstück. Viel entscheidender
für die Gesamtkosten können auch die regionalen Preisunterschiede
sein. Zum Vergleich: ein qm Bauland kosten
in Stuttgart: 750 Euro,
in Karlsruhe: 275 €;
in Bremen: 95 €. [imu, Stuttgarter Zeitung Nr.143]
Auch die
Wohnungskosten können regional verschieden sein: Eine 3-Zimmer-Whg. mit
70 qm und mittlerem Wohnwert kostete 1997 im Schnitt:
Düsseldorf: 158.000 € (ca. 2.250 €/qm WF);
Stuttgart: 115.500 € (ca. 1.650 €/qm WF);
Braunschweig: 84.000 € (ca. 1.200 €/qm WF)
[imu,
Stuttgarter Zeitung Nr.143]
Welche Baukosten
sind gemeint?
Außerdem sei darauf hingewiesen, das in den meisten Veröffentlichung
nicht genauer angegeben wird, welche Baukosten gemeint sind. Mit oder ohne
Grundstück? Brutto oder Netto? Mit Keller oder ab Oberkante Keller (im
Fertighausbau z.B.),... usw. In diesem Text gebe ich diese Angaben mit an,
soweit sie in den Quellentexten angegeben waren.
Baukostensenkung
durch neue Robotertechniken?
Die bisher aus Japan bekannten Bauroboter sind ausschließlich
in der Lage, Hochhäuser aus vorgefertigten Stahlträgern zu errichten.
Wirtschaftlichkeit sei erst gegeben, wenn mehr als 50- 60 Stockwerke errichtet
werden. Der guten Ordnung halber sei darauf hingewisen, daß es sich
auch hier erst um Prototypen handelt, die allerdings schon Häuser gebaut
haben. Der Anteil der Roboterarbeit am Gesamtgebäude beträgt nach
Aussage von Fachleuten jedoch insgesamt nur 15%. [S.50 (3) ]
Z.Bsp. Entsorgungskosten
Grobe Modellrechnungen haben gezeigt, daß z.B. bei einem größeren
Bauvorhaben von ca. 20.000 m3 umbauten Raum etwa 40 bis 50 Abfallcontainer
mit insgesamt 400 m3 Abfällen entsorgt würden, was ohne
Sortierung und Vermeidung z.B. in Frankfurt fast 35.000 € Deponiegebühren
kosten würde. Bei einer Abfallreduzierung um 25% und recyclinggerecht
sortierter Entsorgung könnten diese Kosten auf unter 10.000 € verringert
werden, dh. etwa 25.000 € sind einsparbar. Der Aufwand für Abfallvermeidung
und Sortierung wurde nach Praxiserfahrungen mit Kosten zwischen 10.000 und
20.000 € berechnet. Damit wird der Aufwand durch die Deponiekosteneinsparung
ausgeglichen oder sogar weit übertroffen. [S.220 (4)]
Bei folgenden
Bewertungsprogrammen werden Kosten- und Ökobilanzbetrachtungen bilanziert:
=> BauBioDataBank
von ECOHB (Europäische Kooperation der Organisationen für gesundes
Bauen und Wohnen).
=> Ecopro, in Entwicklung von Prof. Kohler/ ifib (Institut für industrielle
Bauproduktion), Uni Karlsruhe zusammen u.a. mit Holger König/ öko+
Fachhandelsverband für Ökologie- und Bautechnik
=> LEGEP, Lebenszyklus von Gebäuden unter ökologischen Gesichtspunkten
Externe
Kosten, die von der Allgemeinheit getragen werden müssen, sind z.B.:
* Versicherung: z.B. Gesundheitswesen
* Risikoversicherung für Industrie
* Belastung von Luft, Wasser, Boden
* z.B. Tankerunglück
* Trinkwassergewinnung (aufwendige Wasseraufbereitung)
* Bauschäden durch Luftschadstoffe
* Krankheitsausfälle,...
Es scheint als würde der Wert der Natur und Umweltgüter nicht erkannt. Oder wie es Binswanger [1979, 170] kommentiert: "Es war als hätte man dem Boden und damit überhaupt der Natur eine Tarnkappe angezogen, die sie unsichtbar macht." [S.99, Verel. d. Naturzerst.]
Durch verschiedene
Berechnungsmethoden versucht man solche externen (soziale, ökologische)
Kosten zu internalisieren bzw. zu monetarisieren:
GEMIS 2.0 Berechnet externe Kosten die durch Luftschadstoffe
und Treibhausgase entstehen.
Z.Bsp. verursacht eine Tonne CO2 25 € externe
Kosten, oder 1 Tonne SO2 2.500 €.
Entwickelt von IWU Darmstadt +GhKassel; kostenlos im Internet
Jedes Auto wird von der Allgemeinheit mit 3.000 € pro Jahr
bezuschußt. Damit reißt der Straßenverkehr ein größeres
Schuldenloch in den Staatshaushalt als die Bundesbahn. [natur 3/ 91 S.70 Studie
des Heidelberger Umwelt-und Prognose-Institut (UPI) ].
Unter die externen Kosten gehören ebenso die Verwendung
gesundheitsschädlicher Baustoffe. Die Krankheitskosten werden von der
Allgemeinheit (Krankenkasse) gezahlt und nicht vom eigentlichen Verursacher
dem Baustoffproduzenten. Nur wenige Baustoffe sind im Hinblick auf ihre gesundheitliche
Unbedenklichkeit hin überprüft. Erst bei Skandalen wie etwa "Lindan,
PCB, Formaldehyd, Asbest,..." werden Untersuchungen zur Gesundheitsverträglichkeit
durchgeführt. Dies ist u.a. ein generelles Problem der Produkthaftungsfrage
in Deutschland.
Grenzen der Monetarisierung: Vieles läßt sich nur
unzureichend oder gar nicht monetarisieren: wieviel wert ist Naturerleben
an sich? Oder was kostet das Aussterben einer Tier- oder Pflanzenart? Dies
sind ethische Fragen, die monetär nicht zufriedenstellend gelößt
werden können.
Ökologische Steuerreform als Anreiz zum ökol. Bauen
Eine ökologische Steuerreform - Verteuerung von Energie-
und Ressourcenverbrauch, Senkung der Arbeitskosten und Abschaffung der Mehrwertsteuer-
wäre ein entscheidender Beitrag, um schon heute eine umweltfreundichere
Bauweise massiv zu fördern. Die Verteuerung von Transportenergien beispielsweise,
fördert das Bauen mit regional verfügbaren Materialien. Da Arbeitskraft
billiger wird und Material teurer würde, werden Anreize geschaffen Material
durch Intelligenz zu ersetzen, usw., usf.
Nicht zu
verachten ist die Lebensstilfrage: der Architekt dreht bei der Planung jeden
Pfennig um, damit sich der Bauherr einen zweiten Urlaub in Teneriffa leisten
kann. Das liegt nicht im Einflußbereich des Planers ist vom Ergebnis
betrachtet jedoch paradox.
Entscheidend kann das Lüftungsverhalten der Bewohner sein.
Bei baugleichen Niedrigenergiehäusern kann falsches Lüftungsverhalten
einen doppelt hohen Energieverbrauch verursachen. Der Umgang mit der Technologie
ist oft entscheidender, als nochmals 2% Effizientssteigerung durch eine aufwendigere
Heizanlage.
Wieso
kostengünstig Bauen?
Für die gesellschaftliche Entwicklung also globalpolitisch
wird es notwendig sein preiswert zu Bauen. Nur dann wird sich ein ökologischer
oder nachhaltiger Lebensstil in der Masse durchsetzen können. Das bisherige
westliche Wohlstandsmodell kann nicht auf die ganze Weltbevölkerung übertragen
werden. Man stelle sich vor jeder zweite Chinese hat, wie wir Deutschen, ein
Auto. Soviele PKW´s könnten garnicht gebaut werden. Soviel Ressourcen
gibt es nicht. Aber genau diesen ressourcenintensiven Lebensstil strebt der
Großteil der Menschheit an. Wir industrialisierten Länder stehen
also in der Verantwortung ein nachhaltiges Wohlstandsmodell zu entwickeln
und diesen vorzuleben. Ein Wohlstandsmodell das problemlos kopiert werden
kann, (oder auch nicht. Besser ist eine eigenständige Regionalentwicklung
und der Erhalt eigener Identität), und der unsere Lebensgrundlagen erhält.
Ökologischer Siedlungs- und Städtebau kann den Menschen
zu ökologischem Handeln erziehen, jedenfalls nicht unmittelbar. Aber
sie können den Rahmen schaffen um einen solchen Lebensstil leben zu können.
Die Gelder die durch kostengünstiges Bauen eingspart werden,
können an anderer Stelle investiert werden. In einem Selbsthilfeprojekt
in Guayaquil/Ekuador z.Bsp. baut man für 296 € ein Haus [db 2/ 95,
S.78]. Damit erreicht man unter Umständen einen größeren ökologischen
und vor allem sozialen Beitrag als mit dem noch etwas optimierteren Super-Ökohaus
in Deutschland. Von solchem Denken und Handeln sind wir allerdings noch Lichtjahre
entfernt.
Richtigstellungen
zu gängigen Behauptungen
1. Die pauschale Aussagen, ökologisches Bauen sei nicht
teurer als der herkömmliche Baustandart oder aber, es sei in jedem Falle
teurer - je nach Ideologie - sind daher beide unhaltbar. Hier ist eine Versachlichung
der Diskussion geboten, die auf sorgfältig aufbereiteten Fakten bezüglich
der Beurteilung von Bauelementen und deren Einzelkosten basieren muß.
[S. 69 (1) ]
2. Das ökologisches Bauen dreimal so teuer sei wie herkömmliche
Methoden, wie immer wieder behauptet wird, ist schlichtweg falsch. Teure Demonstrationsprojekte,
wie das energieautarke Solarhaus (ca. 750.000 €, davon die Hälfte
alleine für die Solarwasserstofftechnik) oder das Experimentierhaus "Heliotrop"
(Kosten: ca. 450.000 € für 91 qm Wohnfläche und 117 qm Arbeitsräume)
in Freiburg von Rolf Disch, haben einen zwar hohen Bekanntheitsgrad, bilden
aber die Ausnahme. Der Modellcharackter rechtfertigt dabei die hohen Kosten.
3. Vielfach wiederholten gegenteiligen Behauptungen zum Trotz
darf festgestellt werden, daß unser heutiges ökologisches Wissen
mehr als ausreicht, um auf der Ebene einer Stadt ein sachlich und räumlich
ausreichend differenziertes ökologisches Zielsystem zu beschließen.
Die Behauptung, die Ökologie als Wissenschaft sei noch nicht soweit,
ist schlicht falsch. Über ökologische Zusammenhänge ist heute
sehr viel mehr bekannt als über viele andere Politikbereiche. Worauf
es ankommt, ist der Wille, ökologische Ziele politisch-normativ zu beschließen
und sie mit einer über den Tag hinausreichenden Verbindlichkeit auszustatten.
[Qu.: Zukunft Stadt 2000, S. 371, Wüstenrot Stiftung Deutscher Eigenheimverein
e.V.; Dokumentation und Zusammenfassung einer Expertentagung 1992 der Bundesregierung
und 6 Expertisen im Auftrag der Wüstenrotstiftung]
Preiswertes
ökologisches Bauen
Das Thema preiswertes ökologisches Bauen ist, wie ich im
Laufe meiner Rechergen feststellte, sehr umfangreich bearbeitet worden. Verschiedene
Vergleichsstudien und Übersichtsliteratur über realisierte Projekte
vermitteln einen guten Überblick über die Thematik. Die wichtigsten
Aussagen fasse ich im folgenden zusammen.
* Tagungsband
"Kostengünstig ökologisch planen und bauen" (3)
"Es gibt genug Beispiele für Projekte, die sich neben ihren
günstigen Kosten auch durch eine hohe ökologische Qualität
auszeichnen." Dr. Michael Vesper, Minister für Bauen und Wohnen NRW (S.14)
In diesem
Tagungsband ist ein Ergebnisbericht des Forschungsauftrages des Landes NRW
"Neue Lösungen kostengünstigen Wohnungsbaus in NRW" (S.77 ff) enthalten.
"Gegenstand sind Wohnungsbauprojekte, die unter der Kostenobergrenze
von 900 €/qm Wohnfläche bleiben. Bemerkenswertes Ergebnis dieser
Forschungsarbeiten ist, daß in Beispielen des Geschoßwohnungsbaus
die reinen Baukosten bei den Projekten, die viele ökologische Maßnahmen
aufweisen, nicht höher liegen als bei den Projekten mit geringerer ökologischer
Qualität. Und für noch interessanter halte ich das Ergebnis, daß
gerade Projekte mit einem ganz geringen Anteil ökologischer Maßnahmen
sich im internen Kostenwettbewerb nicht so gut behauptet haben. Es geht also
ökologisch zu bauen und gleichzeitug kostengünstig zu bauen." (S.14)
"Der Eindruck entsteht, daß ökologisch motivierte
Planung auch rationalere und deshalb vielleicht kostengünstigere Ergebnisse
erzielt als konventionelles Bauen." (S.83)
* "Die Wirtschaftlichkeit des Ökologischen Bauens", Tagungsband
zur "terra-bau" 1995 in Hannover (4)
"In den letzten Jahren wurden viele Maßnahmen des ökologischen
Bauens verfeinert und optimiert. Es wurden Maßnahmen und Modelle entwickelt,
die versuchten den Kostenfaktor zu reduzieren. Ob und wie das möglich
ist und worauf hierbei besonders geachtet werden muß, wird dieser Kongreß
anhand vieler Beispiele aus der Praxis demonstrieren. Es soll gezeigt werden
in welchen Bereichen der Einsatz neuer Technologien sinnvoll ist, um eine
Kostenreduktion im Kontext des ökologischen Bauens möglich zu machen,
aber auch wo diese Technologien noch weiter entwickelt werden müssen."
(S.1)
"Was mich immer ein wenig verwundert, ist die Hartnäckigkeit, mit der sich zumindest in Deutschland das Vorurteil hält, kostengünstiges und ökologisches Bauen seien Gegensätze. Wir wissen, daß diese Aussage - so pauschal jedenfalls - schlicht falsch ist. ... Wenn dies einmal klar ist, dann brauchen wir eigentlich nur noch bei den vielen Skeptikern Überzeugungsarbeit zu leisten." (S. 107)
* Studie "Ökologischer
Siedlungs(um)bau (5)
Kapitel: Kosten- und Nutzenanalysen
Wie die Erfahrungen bei der Wohnsiedlung "Waldquelle" in Bielefeld
zeigen, ergibt sich ab ca. 100 Wohneinheiten immer ein positives wirtschaftliches
Ergebnis, wenn durch Reduzierung des Erschließungsaufwandes in eine
dezentrale Eigenversorgung auf einer Großparzelle investiert wird."
[S.7, Kap.VIII (5) ]
Kapitel:
Umsetzung dezentraler Systeme
In diesem Kapitel werden dezentrale ökologische Siedlungskonzepte
mit konventionellen verglichen. Als Untersuchungsprojekte wurden die Zahlen
der Ökol. Siedlung "Waldquelle" und einer geplanten Siedlung in Hamm-Heessen
verwendet. Im Vergleich von Energiekosten ergeben sich folgende Werte:
Betrachtung
der Investitionskosten: Die günstigste Variante ist die eigene Ver- und
Entsorgung auf der Großparzelle durch BHKW mit 1.534 € pro m2 Wohnfläche,
die zweitgünstigste ist die eigene Ver- und Entsorgung auf der Großparzelle
durch Solarwärme mit 1.674 €/ m2 Wohnfläche. Erst danach kommt
die heute übliche öffentliche Ver- und Entsorgung mit 1.781 €/
qm Wohnfläche auf dem Einzelgrundstück und 3.594,-Dm/qm Wohnfläche
auf der Großparzelle. Ganzhintenrangiert ökonomisch gesehen der
Einzelbauherr in der Region Hamm, der für eine herkömmliche Doppelhaushälfte
Mittelwerte von 1.874 €/ qm Wohnfläche und Maximalbeträge von
2.234 €/ qm Wohnfläche zahlen muß.
Betrachtung der Betriebskosten: Für die Bewohner einer
Doppelhaushälfte, die an das Eigenversorgungssystem angeschlossen sind,
ergibt sich durch die Solarwärmenutzung auf der Großparzelle bereits
zum Zeitpunkt des Nutzungsbeginns eine Kostenersparnis bei den Betriebs- und
Nebenkosten in Höhe von rd. 1.042 € jährlich. Dies entspricht
rd. 85 € monatlich, gegenüber der herkömmlichen Fremdversorgung.
Wenn eine ganzheitliche Kostenanalyse - die Investitions- und
Betriebskosten einschließt - durchgeführt wird, dann zeigt sich,
daß die Anzahl der Jahresmieten zur Deckung der Investitionskosten bei
der Eigenversorgung mit Solarwärme ca. 7 Jahre früher erreicht wird
als bei der öffentlichen Versorgung. [S. 12 Kap.VIII]
Die größte Herausforderung für die Vorbereitung und Umsetzung weiterer Projekte besteht im hohen Diskussions- und Kommunikationsaufwand zwischen allen Projektbeteiligten. Der ganzheitliche Ansatz des Projektes muß sowohl in die Vorbereitung wie auch in die Abwicklung der Aufgabenstellung (Qualitäten, Quantitäten, Kosten und Termine) miteinfließen, damit das Gelingen des wirtschaftlichen und finanzierbaren Konzeptes garantiert werden kann.
* Studie "Zukunftsweisender
ökologischer Siedlungsbau in Europa - ein Erfahrungsbericht" (6)
In dieser Studie wurden ökologische Siedlungen in Europa
verglichen und deren Erfahrungen dokumentiert. Zu den Baukosten wird folgendes
festgestellt:
Aufgrund des regional sehr unterschiedlichen Preisniveau, der
verschiedenen Jahrgänge und Baukonzepte können die Baukosten je
m2 Wohnfläche nicht sinnvoll verglichen werden. Tendenziell
kann aber festgestellt werden:
- je mehr Technik, desto höhere Investitionskosten,
- je mehr Technik, je höher die Folgekosten,
- Nutzung örtlicher Ressourcen und Gegebenheiten reduziert
die Kosten,
- zahlreiche ökologischen Aspekte sind ohne Mehrkosten
zu haben
- vieles was zu Anfang teurer ist oder länger dauert, macht
sich langfristig bezahlt,
- der Imagegewinn für Städte, Bauherrn und Architekten
durch die Realisierung ökologischer Siedlungen ist unbezahlbar!
Wie das
Beispiel "Puchenau" (750 WE) zeigt, können viele grundlegende Ziele und
Prinzipien des ökologischen Städtebaus ohne finanzielle Mehraufwendungen
gegenüber dem herkömmlichen Städtebau umgesetzt werden. Aber
auch die Umsetzung weitergehender Ziele scheint in einem Kostenrahmen möglich,
der ökologischen Siedlungsbau auch in größerem Maßstab
im sozialen Wohnungsbau zuläßt. In nahezu allen Projekten führten
aus der Bauherrensicht "hohe ökologische Ziele" und damit verbundene
höhere Kosten jedoch auch zum Verzicht auf einzelne ökologische
Maßnahmen. Bauherren und Investoren, die für ökologische Maßnahmen
eventuelle schmalere Gewinne akzeptieren und nach ihrem Verständnis ein
größeres Risiko eingehen, sind derzeit noch die Ausnahme." Besonders
schlechte Erfahrungen wurde bei einer Siedlung in Österreich gemacht,
deren Planung von einem ökologisch versierten Architekten (Helmut Deubner)
war, die Ausführung allerdings einem konventionellem Bauträger übertragen
wurden.
* "Leitbilder für
ökologisches Bauen. Auswertung realisierter Siedlungen und Einzelhäuser."
(7)
Sechzehn Projekte von insgesamt 100 erfassten Projekten in ökologischer
Bauweise, kamen in die Endauswahl, davon zehn Siedlungsprojekte und sechs
Einzelhäuser. Auswahlkriterium der Untersuchung war ein möglichst
umfassendes Ökologiekonzept, nicht die Kostengünstigkeit. Es zeigte
sich im Vorauswahlverfahren, das in der Gemeinschaft gebaute Wohnanlagen ökologische
Lösungen zulassen, die beim Einzelobjekt aus wirtschaftlichen Gründen
nicht zu realisieren sind, wie z.B. Pflanzenkläranlagen oder Blockheizkraftwerke.
Durch Eigenleistungen sind in sieben Siedlungen und bei drei
Einzelhäusern die Kosten stark reduziert worden. In einem Projekt waren
zwar die Eigenleistungsanteile hoch, durch die Personalintensive Lehmbauweise
(Strostampflehm) konnten jedoch keine Kosten eingespart werden.
Baukosten unter 1.000,- €/qm als reine Brutto Baukosten
gab es in sieben Fällen. Mit Ausnahme eines gut geförderten Projektes
und eines Projektes mit 1/3 Eigenleistungsanteilen, handelt es sich um Bauprojekte,
die kein hohen Zusatzinvestitionen in ökologische Techniken getätigt
haben.
Eine ausführliche
Darstellung wie die Kosten im ökologischen Bauen gesenkt werden können,
sind ab S. 267 ff aufgeführt.
* Positionspapier "Ökologisches
Planen und Bauen" (8)
Die Internationale Bauaustellung Emscher Park geht davon aus,
daß ökologische Bau- sowie Ver- und Entsorgungsweisen volkswirtschaftlich
grundsätzlich eine positivere Bilanz aufweisen als konventionelle Systeme.
Dieser positive volkswirtschaftliche Effekt läßt sich für
die betriebswirtschaftliche Einzelrechnung nicht immer in gleichem Maß
nachweisen:
- am ehesten noch bei solchen ökologischen Maßnahmen,
die "Stand der Technik" sind und investiv keine oder nur geringe Mehrkosten
im Vergleich zu konventionellen verursachen; hierher gehört auch schlicht
der Verzicht auf bestimmte umweltbelastende Stoffe oder Techniken;
- weniger bei solchen ökologischen Maßnahmen, die
zwar inzwischen auch "Stand der Technik" sind, aber kostenmäßig
noch deutlich über den konventionellen liegen (im Investitions- oder
Betriebsbereich) und deren Amortisationszeíten entsprechend länger
sind;
- nur in Ausnahmefällen bei solchen ökologischen Maßnahmen,
die aufgrund ihres Pilot- oder Modellcharackters kostenmäßig gesondert
zu behandeln sind, weil z.B. Begleitforschungs- und Entwicklungsgelder mit
eingerechnet werden müssen
* Broschüre: "Möglichkeiten
zur Kostenreduzierung im Wohnungsbau" (9)
Darin werden 56 Siedlungen und deren Kosten dokumentiert. Es
handelt sich um kostengünstige Siedlungen, jedoch sind auch mehrere ökologische
Siedlungen darin enthalten. Leider ist nicht genauer erläutert welche
Baukosten gemeint sind. Ich nenne hier die Preise aus der Broschüre,
auch wenn sie teilweise sehr unrealistisch erscheinen:
=> "Lindenwäldle"
(S.26), Arch. Rolf Disch, Freiburg. 1985. Baukosten pro qm: 394 €/qm,
Selbsthilfe: 49 €/qm (Gesamtbaukosten je Haus mit durchschnittlich 150
qm: 59.000 €)
=> "Bad Neuenahr-Ahrweiler, Eichenweg 1-9" (S.32), Architekturwerkstatt
ac, Baukosten: 792 €/qm (1987)
=> "Herzogenrath, Hau-Heyden" (S.44), Planungsgruppe "Alte Windkunst",
Baukosten: 580 €/qm (1987)
=> Wohngruppen "Tränkematten"und "Buchenhof" (S.66), Arch.
Reiner Probst, Freiburg. Baukosten pro qm: 682/ 723 € (1985/ 1990)
* "Ökologische
Architektur - ein Wettbewerb" (10)
In diesem Buch sind 40 ökol. Wohngebäude und Siedlungen
dokumentiert, deren reine Baukosten (gemäß DIN 276) 1400 €
(brutto) pro qm Wohnfläche unterschreiten. Alle Projekte sind nach 1992
gebaut. Von den 40 Projekten sind:
* 16 St. mit Baukosten unter 1150 €/ qm
* 8 St. unter 1000 €/ qm realisiert worden
* das kostengünstigste Gebäude "Wohnhaus in Kaufbeuren",
kostete 785 €/ qm (allerdings wurde der Selbsthilfeanteil nicht angegeben).
(S. 85)
Die prämierten Arbeiten zeigen, daß energiesparendes
und ökologisches Bauen zu erschwinglichen Preisen möglich sind.
Die im Buch angegebenen Werte beziehen sich auf die Angaben der Architekten.
* "Umweltverträglicher
Industrie- und Gewerbebau. Ein Leitfaden."
Hrsg. UnternehmensGrün. 1996
Die Wirtschaftlichkeit steht beim Industrie- und Gewerbebau
viel stärker im Vordergrund, als bei anderen Bauvorhaben. Da die Zahlen
und Daten oft nur an den sogenannten Marktpreisen gemessen und Qualitätsmerkmale
kaum beachtet werden, kommt es jedoch häufig zu sehr kurzsichtigen Entscheidungen.
Für UnternehmerInnen zählen letztlich immer die Gesamtbetriebskosten,
die sich wie folgt zusammensetzen:
Investitionskosten: Betriebskosten: Personalkosten
1 : 7 : 32
Diese meßbaren Zahlen sind jedoch abhängig von vielen
nichtmeßbaren Komponenten, wie innere Atmosphäre (Motivation und
Produktivität), Firmenimage, Umweltverträglichkeit des Gebäudes
und des Arbeitsplatzes. "Die direkte Kommunikation ist nicht durch moderne
Telekommunikation ersetzbar. 80% der Innovationen entstehen in der persönlichen
Kommunikation zwischen Menschen!" (S.69). Der Rückgang der Krankheitsrate
um ein Prozent kann bis zu sieben Prozent höhere Baukosten auffangen.
Als ein darin aufgeführtes Beispiel sei eine Produktionshalle
mit insgesamt 15.000 qm Produktionsfläche in Kassel genannt. Die Planungen
stammen vom Architekturbüro Eble aus Tübingen und wurden integral
mit den entsprechenden Fachingenieuren durchgeführt. Ein Gesamtunternehmer
bot den Bau schlüsselfertig zu einem qm-Preis von 530 € an, incl.
der notwendigen Sozialräume.
Eine kurze Übersicht zur Kostenreduktion im ökologischen
Industrie- und Gewerbebau ist auf S. 28/ 29 zu finden.
| Projektbeschreibung | Größe |
Bezugs-jahr
|
Baukosten
je qm Wohnfläche |
||
|
1.
|
![]() |
Holzbausiedlung "Ingolstadt" Permoserstrasse (Siedlungsmodelle Bayern), Archi. Widmann und Schröder |
132
WE
+2 Gem.-häuser |
1994
|
795
€/qm
|
|
2.
|
Einfach und selber Bauen Selbstbau-Siedlung Lünen |
30
WE
|
1997
|
840
- 884 €/qm 1.464
€/qm komplett inkl. Grundstück (Erbpacht), Erschließung,
Nebenkosten |
|
|
3.
|
![]() |
Holzbausiedlung
Sulzbach-Rosenberg |
36
WE
|
1995
|
879
€/qm
|
|
4.
|
![]() |
Nürnberg-Zerzabelshof (Siedlungsmodelle Bayern), viergeschossiger Holzbau, Büro Dean Ricker, München + Matt Driscoll, Seattle |
44
WE
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1996
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900
€/qm
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5.
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Solargarten Munzingen bei Frbg., Rolf Disch. |
10
WE
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1993
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950
€/qm
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6.
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Lichtblick-COOP Leutkirch, A. Dransfeld, Wärmedämmung aus Kali-Wasserglasgedrängten Holzspähnen, Holzschnitzel-Einzelöfen, Sonnenkollektoren, vorgefertigte Holztafelbauweise, hoher Eigenleistungsanteil möglich durch einfache Holzbaudetails |
6
WE
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1995
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950 €/qm (inkl.
Grundstück!) |
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7.
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"Moorwiesensiedlung", Kiel-Hassee, Werkgemeinschaft für Architektur + Städtebau (Heidrun Buhse, H.Schulze, u.a.), Gem.haus, Kindergarten, Archi.büro, Schilfkläranl., Kompost-WC´s, keine Betondecken, Holzständer, Lehm, BHKW, soziales Siedl.konzept |
21
WE
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1994
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1.100
€/qm inkl.
Selbsthilfe |
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8.
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"Waldquelle", Bielefeld-Quelle, Hans-Friedrich Bültmann, Handwerkerhof, Großparzelle, BHKW, Nahwärmenetz, internes Kabelfernsehen, Tel.- Verteilung, Komposttoiletten bis 4 Geschosse,Regenwasserversickerung, Schilfkläranlage, eigene Trinkwasserquelle, KiTa, preiswert, z.T. viel Eigenleistung, Genossenschafts-Projekt |
130
WE
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1996
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1.100 €/qm
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9.
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Baubiologische
Siedlung "Schafbrühl"
Tübingen: Eble, Sambeth, Oed, Häfele, Tübingen,
GFZ 0,9, Freiraumgestaltung nach H. Kügelhaus, Baubiologie, Holzdecken,
Naturkostladen, Naturheilkundepraxis, "sozialer Whgsbau" |
111
WE
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1985
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1.223 €/qm Der
Kubikmeter umbaute Raum betrug ca. 192 €. Das bedeutet im Vergleich
zu anderen Wohnbauten 1985 ca. 10% Mehrkosten |
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| "Die Siedlung "Auf dem Schafbrühl" wurde im Rahmen des sozialen Wohnungsbau realisiert. Auslösend für die Wünsche des Bauherrn, die Karlsruher Lebensversicherung, insbesondere nach Qualität, waren die Erfahrungen mit dem Reparaturaufwand der schlechten Bausubstanz bisheriger, herkömmlicher Mietobjekte - Hochhäuser mit Schallproblemen und beschädigten Flachdächern, Betonsanierungen etc. - deren Wartungsintensität und die ständige Auseinandersetzung mit den unter den Bauschäden leidenden Bewohnern. Langfristig gesehen versprach sich der Bauherr darüber hinaus eine bessere Wirtschaftlichkeit, da nach bisheriger Kenntnis traditionelle Baumaterialien langsamer altern und billiger wieder instandsetzbar sind. Ein weiteres Kriterium war der deutlich höhere Wohnwert einer ökologischen Siedlung, der letztlich zu einer dauerhaften Vermietung ohne ständige Fluktuation der Bewohner führt." [(6) Teil 8/ 5.3, S.5] | |||||
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10.
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Ökol. Siedl. "Geroldsäcker", Karlsruhe: Löffler & Schneider, gutes städtebauliches Konzept, Arbeitshaus, Gem.haus, Food-Coop, Festplatz, autofreier Siedlungsbereich, Spielplatz, Solararchitektur |
40
WE
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1993
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1.300
€/qm
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11.
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Berlin
Adlershof: Bauherrengemeinschaft LEBENS(t)RAUM Johannisthal |
15
WE
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2005
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1550,- €/qm unter Einbeziehung der Baukosten, Baunebenkosten, Grunderwerb zzgl. Grunderwerbssteuer und Notar sowie Bauherrenkosten während der Bauzeit |
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12.
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Ökosiedlung "Niederholzboden", Basel-Riehen: Metron-Architekten/Brugg, preiswertes energiesparendes Bauen, interessante Farbgestaltung, Gemeinschaftshaus |
46
WE
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1994
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1.600
€/qm
(= 2.550 Sfr/qm) |
Bau
* Rationalisierung auf Baustelle, z.B. Putzmaschine, Einblas-Dämmstoff,
...
* qualifizierte Betriebe
Lehm
* Kosten und Wirtschaftlichkeit
Schon heute ist ein Lehmhaus, d.h. ein Haus, in dem weitgehend
Lehmbaustoffe verbaut sind, nicht teurer als ein konventionell erbautes und
dies in professioneller Ausführung durch Firmen. Mit dem Angebot von
Lehmbaustoffen auf dem Baumarkt - heute in Anfängen erkennbar - wird
die Anwendung selbstverständlicher und sicherer, die wachsende Nachfrage
wird zur Konkurrenzfähigkeit von Lehmprodukten in weiten Bereichen beitragen.
Der Vergleich der Materialpreise mit anderen Baustoffen zeigt,
daß Lehmbaustoffe heute schon teilweise billiger sein können und
dabei den gleichen Zweck erfüllen. Zu berücksichtigen ist allerdings,
daß die meisten Lehmbaustoffe nur nichttragend eingesetzt werden können.
Als Ausfachungsmaterialien für Skelettbau und Fachwerkerneuerung sind
viele Lehmbaustoffe schon heute konventionellen Baustoffen auch preislich
überlegen.
* Verarbeitung in Selbsthilfe
Die meisten Lehmbaustoffe und -bauweisen sind für Selbsthilfe
besonders gut geeignet. Die Techniken sind leicht zu erlernen und körperlich
nicht zu anstrengend, so daß Laien, Helfer, Freunde und die ganze Familie
eingesetzt werden können.
* Normen
Derzeit wird die Lehmbau-DIN, die 1971 zurückgezogen wurde,
weil "veraltet", überarbeitet und soll wieder eingeführt werden.
Dies ist ein wichtiger Beitrag um Kosten zu senken.
* Bewertung
Zusammenfassend kann man festhalten, daß es kaum eine
andere Bauweise gibt, die den heutigen ökologischen, bauphysikalischen
und gesundheitlichen Überlegungen so entspricht wie der Lehmbau, der
allerdings erst beginnt, durch die Initiative einzelner, zu einer modernen
Bauweise entwickelt zu werden.
[S. 121 (12)]
Dachbepflanzungen
Bepflanzte Dächer speichern bis zu 90% des Niederschlagswassers
und geben den Abfluß (10%) verzögert ab. Das hat die Vorteile,
daß das Abwassernetz und die Kläranlagen nicht belastet werden,
Regenüberlaufbecken bei verbreiteter Begrünung nicht notwendig,
Vorfluter (amtsdeutsch: "Bäche und Flüsse") nicht belastet sind
und der Grundwasserspiegel nicht sinkt. Dachbepflanzungen absorbieren Schadstoffe
aus der Luft und verbessern das Kleinklima, da im Sommer nur 8% der Sonneneinstrahlung
wieder reflektiert wird. Dadurch erwärmt sich die Dachkonstruktion nur
geringfügig im Gegensatz z.B. von Bitumendächern, die in Hitzeperioden
und bei starker Sonneneinstrahlung Temperaturen bis zu 60 Grad erreichen können.
Die starken Temperaturschwankungen bei Bitumenbedeckung führt zu hohem
Wartungsaufwand und damit einhergehenden Kosten.
Autofreies Wohnen:
* Bei einer Stellplatzzahl von 0,2 /WE für 300 WE wird
der Bau von 240 Stellplätzen eingespart. Wären das Tiefgaragen entspricht
das 240 x 20.000 € = 3,6 Millionen €, die gespart oder für
andere Zwecke verwendet werden können.
* Leben ohne eigenes Auto spart im Schnitt ca. 75 bis 150 €
je Monat [Verkehr in Zahlen 1989] bzw. im Extremfall: bis zu 1.500 €
pro Monat [Mercedes 600S; Bad. Zeitung 23.3.94] bei gleicher jährlichen
Fahrleistung von 13.000 km mit Bundesbahn, ÖPNV, Car-Sharing, Taxi, Fahrrad,
zu Fuß gehen und Anlieferung von großen Gegenständen, wie
z.B. Möbeln.
Erschließung
* Die Autofreie Erschließung mit schmaleren und gering
befestigten, offenporigen Rad-und Fußwegen, die nur notfalls für
Krankenwagen, etc. befahren werden können, sind billiger als asphaltierte
Straßen
* Siedlungen als Großparzelle erschließen. Dadurch
ist beispielsweise ein gemeinsamer Leitungsgraben für Strom, Wasser,
Abwasser, Vakuumtoiletten, TV-Kabel, Tel.,etc... möglich die ansonsten
aufwendig in extra Graben verlegt werden. Ein Tel. - und TV-Hauptanschluß
in der Siedlung und die anschließend interne Verteilung ist preiswerter
als jede Wohnung separat anzuschließen und hat den Vorteil des kostenlosen
telefonierens innerhalb der Siedlung.
Energie
Beispiele für bewährte wirtschaftlich realisierte
Energietechniken:
* Energiesparende Haushaltsgeräte:
Eine energie-und wassersparende Waschmaschine spart zwischen
140- 1200 € in 15 Jahren Lebensdauer
Stromsparkühlschrank spart zwischen 345 und 1.560 €
Betriebskosten in 15 Lebensdauer
* Schwimmbadabsorber kostengünstiger als konv. Brenner
* Biomasse, wie z.B. Strohfeuerungsanlagen, Holzhackschnitzel,
Biogasanlagen in Kläranlagen,...
* Holzhackschnitzel-Heizkraftwerke, Biogas-BHKW´s, Holzvergaseranlagen,...
* Niedrigenergiehäuser: Mehrkosten durch Zusatzdämmung
zwischen 2,1 und 8,4% [Studie IWU, Darmstadt; S.228 (4) ]
* Passivhaus: bauliche Mehrkosten des Pilotprojektes Kranichstein
betragen mit 286 €/qm Wohnfläche etwa 16% der reinen Baukosten.
Bei einer verbesserten, abgespeckten Variante (Verzicht auf ineffiziente Techniken,
die im Pilotprojekt nicht die erwarteten Ergebnisse brachten) würden
die baulichen Mehraufwendungen auf unter 13% der Baukosten sinken [S.230 (4)
]
* Solare Nahwärme
Ravensburg: 50% Kostenreduktion bei Großkollektoranlage
und Nahwärmeleitung gegenüber Einzelanlagen auf jedem Gebäude
Hamburg.Bramfeld: Einsatz von Solar-Roof-Fertigdachkollektoren.
Kollektor als Dacheindeckung
Der Preis pro qm installierter Kollektorfläche liegt mit etwa 250 € bei solchen Größenordnungen (wie Friedrichshafen-Wiggenhausen (4450 qm Kollektorfläche) oder Hamburg-Bramfeld (3520 qm) nur noch bei einem Viertel von dem was Kleinanlagen kosten. Mit ca. 26 Pf./kWh Solarwärme sind solche Anlagen schon bald im Bereich der wirtschaftlichen Konkurrenzfähigkeit." [S.128 Art. "Integrale Energiekonzepte in Deutschland" von N.Fisch und A.Lutz in "Solararchitektur für Europa", Hrsg. Astrid Schneider, 1996]
Weltweit größtes Projekt ist in Marstal Fjernvarme, Dänemark mit 8000 qm Kollektoren und 2100 m3 Pufferspeicher mit spezifischem Wärmepreis mit 7 Pf/ kWh, was Wärmeerzeugungspreisen von Öl oder Gas entspricht. Die Anlage liefert 13% des jährlichen Wärmebedarfs. In den 3 Sommermonaten 100%.
Soziales
* gemeinschaftlich genutzte Einrichtungen sparen Geld (Gemeinschaftshaus,
Car-Sharing, Werkstätten, Büroräume, Fotolabor, Sauna, Gästezimmer,
Kinderspielzimmer, Mehrzweckräume, Waschküche, ...) und reduzieren,
wenn sie gut geplant sind, den Flächenbedarf in den einzelnen Wohnungen.
Dafür besteht ein hörerer Organisationsaufwand (Regeln) und es ist
mehr Kommunikation notwendig
Das Cohousingprojekt
"Jystrup Savvaerket", Dänemark
21 Wohneinheiten, Bezug: 1984, Gemeinschaftshaus 404m2,
Wohnstraße 795m2
Das besondere an diesem Cohousing-Projekt ist die als Glasgalerie
überdachte Wohnstraße. In früheren Projekten ohne Verglasung,
ließen die Gemeinschaftshaus-Aktivitäten im Winter immer stark
nach. Für die Benutzbarkeit der Gemeinschaftsräume ist es wichtig,
daß man auch im Jogging-Anzug "kurz mal rübergehen" kann. Durch
die Glasüberdachung ist die Wohnstraße wettergeschützt und
ermöglicht die ganzjährige Nutzung der Gemeinschaftsräume.
* Selbstverwaltung spart Verwaltungskosten
Baubiologie
* PVC-freie Kabel mit Abschirmung gegen Elektrische Felder haben
zwar einen höheren Materialpreis (das 8 bis 10 fache). Da der Lohnkostenanteil
jedoch der wesentliche Anteil ausmacht, betragen die Mehrkosten nur lediglich
ca. 2% der Gesamtkosten bei halogenfreien Kabeln und 6- 8% bei Halogenfreien
und abgeschirmten Kabeln. Viel stärker ins Gewicht fallen die Gründlichkeit
der geplanten Leitungswege und des Versorgungskonzeptes. Hier kann die Materialmenge
durch eine intelligente Planung die Materialmenge halbieren. Hier können
wirklich Kosten gespart werden. [Angaben aus (12) Abschnitt 5.4]
* ...
Finanzierung
* Muskelhypothek durch Selbsthilfe kann helfen Kapitalkosten
zu sparen, jedoch Vorsicht: realistische Einschätzung der Leistungsfähigkeit
ist wichtig, um Bauverzögerungen und damit einhergehende Mehrkosten zu
vermeiden
* Least-Cost-Planing
* Contracting
* Genossenschaftliche Finanzierungsmodelle
* gemeinsame Kreditaufnahme durch eine Bauherrengemeinschaft
Fördergelder
* Öko-Bonus für Energiesparmaßnahmen, Solaranlagen,
etc. durch die Bundesregierung
* es können Baufördergelder in Anspruch genommen werden,
wie für jedes andere Bauvorhaben auch
* zinsgünstigere ethisch einwandfreie Kredite bei Umweltbanken,
wie z.B. Ökobank Frankfurt, Umweltbank, München, GLS Bochum
* kostendeckende Vergütung für Solarstrom ermöglicht
die Finanzierung von Photovoltaik-Anlage
* Markteinführungs-Zuschüsse für neue Technologien
Kostensenkung
des ökologischen Bauens sind zu erwarten durch:
* größere Nachfrage
* Rationalisierung der Produktion
* Technische Weiterentwicklungen
* Standardisierung
* mit zunehmender Erfahrung der Baufirmen und Handwerker reduzieren
sich "Angstzuschläge" oder fallen weg
* mehr Vorfertigung
* Qualitätssteigerung
* bessere Vermarktung
* bessere Information
* kompetentere Planer
Hier sind
die Hochschulen gefordert. Im normalen Architektenalltag sind Fortbildungen
sehr mühsam bis überhaupt nicht vermittelbar.
Im großen und ganzen ist die Experimentierphase des ökologischen
Bauens abgeschlossen. Das Know-how ist da. Das Problem ist, daß das
Wissen nicht in der Masse vorhanden ist. Auch die Hochschulen werden in diesem
Punkt ihrer Vordenkerrolle und Wissensvermittlungsinstitution nicht gerecht.
Es gibt zwar hier und da einige Lichtblicke, aber insgesamt sind bisher von
den Hochschulen keine wesentlichen Impulse zu erwarten. Während sie in
der Forschung noch aktiver sind, fehlt es fast durchgehend in der Vermittlung
an die Studierenden. Wen wunderts, das den späteren Planern das Öko-Know-How
fehlt?
| Einsparkatalog
der Aktion „Hohe Qualität - tragbare Kosten" - Möglichkeiten
zur Kostenreduzierung im Wohnungsbau. Aus: Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau: Bauherrenpreis 1986 - 1996. Aktion: Hohe Qualität - tragbare Kosten. Bonn, 1996 I |
1996I | 5 S. | 36 kB |
(1) "Ökologisches
& wirtschaftliches Bauen in der Praxis. Informationen für den Alltag.
Tagungsband Ökobau-Kongreß 1996." Hrsg. Olaf Paproth/ Wolfgang
Ruske. Synergie Holz! Verlag
(2) Öko-Bau Institut für ökologisches & wirtschaftliches
Bauen, Krefeld, Selbstdarstellung, 1996
(3) "Kostengünstig ökologisch planen und bauen. Tagungsband
des 5. Europa-Symposiums zum ökologischen Bauen am 3. und 4. Juni 1996
in Kopenhagen, Dänemark." Ministerium für Bauen und Wohnen des Landes
Nordrhein-Westfalen.
(4) "Die Wirtschaftlichkeit des Ökologischen Bauens", Tagungsband
zur "terra-bau" 1995 in Hannover
(5) "Ökologischer Siedlungs(um)bau." Hrsg. EA.UE (Europäische
Akademie für städtische Umwelt), Berlin, in Kooperation mit Öko-Zentrum
NRW, Hamm. 1996.
(6) Studie "Zukunftsweisender ökologischer Siedlungsbau
in Europa - ein Erfahrungsbericht". EA.UE, Berlin in Kooperation mit Öko-Zentrum
NRW, Hamm. 1993 S.1 ff: Kosten- und Nutzenanalysen, Kapitel VIII/ S. 18 ff:
Umsetzung dezentraler Systeme
(7) "Leitbilder für ökologisches Bauen. Auswertung
realisierter Siedlungen und Einzelhäuser." Hrsg. Akademie für Bauökologie
e.V. und Hochschule für Technik und Wirtschaft, Saarbrücken. 1996
(8) Positionspapier "Ökologisches Planen und Bauen". Internationale
Bauaustellung Emscher Park. 1996. S.23/ 24
(9) "Bauherrenpreis 1986 - 1996, Aktion: Hohe Qualität
- tragbare Kosten. Möglichkeiten zur Kostenreduzierung im Wohnungsbau."
Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau. 1996
(10) "Ökologische Architektur - ein Wettbewerb. 40 ausgewählte
Bsp. für umweltbewußtes Bauen - Wohnen - Leben." Hrsg. Horst Kleiner.
1995
(11) "Umweltverträglicher Industrie- und Gewerbebau. Ein
Leitfaden." Hrsg. UnternehmensGrün. 1996
(12) Baustoffe und Ökologie. Bewertungskriterien für
Architekten und Bauherren. Hrsg. Haefele, Oed, Sambeth, Tübingen. 1996
(13) "Wer senkt die Wohn-Kosten?" Joachim Brech, Holger G. Schwenzer
(Hrsg.), 1984 Darmstadt